Sportjahr 2017

Veröffentlicht in Sport - Jahresrückblicke

2017 war ein interessantes Jahr für mich denn nach JAHREN der Abstinenz hatte ich nun wieder ein Bike. In diesem Jahr wurde mal wieder Gelände unter die Reifen genommen. Es wurde gelaufen, Rennrad gefahren und mit dem neuen Bike "rumgeschossen".

Ein paar der gesetzten Ziele für 2017 hab ich erreicht, ein paar hab ich knapp verfehlt - was übrigens eines deutlich zeigt, nämlich das die Ziele "richtig" gesetzt waren. Denn wie sagte mal ein kuger Mann (keiner Ahnung wer das sagte oder ob er klug/nicht klug war - ich mag den Spruch auf jeden Fall): "Wer alle seine Ziele erreicht hat sie zu tief angesetzt". Jo-das gefällt mir. 

Hier nun mal die Übersicht über die Zielsetzung und darüber wo ich erfolgreich war und wo noch a bissl was gefehlt hat.

  1. den SuperGiroDolomiti erfolgreich absolvieren
    am 11.06. den SuperGiroDolomiti erfolgreich, auf Platz 58 / Gesamtwertung bzw. PLatz 19 / Klassenwertung, beendet
  2. Die Salzkammergut Trophy / lange Strecke durchfahren (egal welche Platzierung - das Ziel ist: durchkommen)
    am 15.07. die Slazkammergut - Trophy auf der langen Strecke "überlebt" und mit dem tollen
    44. Gesamtrang
    / 17. Klassenrang ein für mich überragendes Ergebnis eingefahren
  3. Den Selzthal Radmarathon in neuer persönlicher Bestzeit absolvieren
    am 31.07. meine Zeit vom Vorjahr um fast eine Minute verbessert (2015 war ich etwas schneller-da war aber auch die Strecke etwas kürzer weshalb die beiden Strecken(zeiten) nicht vergleichbar sind)
  4. Den Ötztal Radmarathon unter 08:00 beenden
    Ziel leider knapp verpasst, 08:01:59 ist gut, meine beste bisherige Zeit bei fünf Teilnahmen ABER die 8h Grenze wird fallen. Wenn nicht heuer dann eben 2018.
  5. Everesting
    keinen Versuch gestartet, vielleicht wirds 2018 was...
  6. 3 Läufe die ich bereits gelaufen bin in persönlicher Bestzeit beenden ( Ziel erreicht am 19.03.2017 )
    am 19.02. auf der 7 Kilometer Praterrunde meine persönliche Bestzeit aus dem Jahr 2016 (gelaufen am 20.03.2016) um 9 Sekunden unterboten. Neue persönliche Bestzeit: 00:24:30
    am 11.03. beim Gigasportlauf in Brunn/Gebirge, die Zeit aus dem Vorjahr (00:20:56,3) um 1,3 Sekunden verbessert
    am 19.03. beim dritten Eisbrlauf 2017, meine Bestzeit auf der 7km Praterrunde (aufgestellt am 19.02.2017)  auf 00:24:17 verbessert. Außerdem die Zeit des dritten Eisbärlaufs vom 20.03.2016 um 22 Sekunden verbessert.
    am 27.03.die 2016er-Zeit vom Florianer Frühlingslauf um 12 Sekunden unterboten.
    am 22.04. die Zeit vom 2016er Birnbauer Gedenklauf/Seebenstein um 21 Sekunden verbessert
    am 18.05. meine bisherige Bestzeit beim Brucker Businesslauf von 16:03 auf 15:46 verbessert
  7. einen Halbmarathon unter 01:20 laufen
  8. meiner Freundin helfen ebenfalls bei 3 Läufen ihre bisherigen Bestzeiten zu unterbieten ( Ziel erreicht am 26.03.2017 )
    am 11.03. hat Michi beim Gigasportlauf ihre Zeit von 2016 ( 00:26:11,3 ) um 40,6 Sekunden auf 00:25:30,7 verbessert
    am 19.03. neue persönliche Bestzeit für Michi auf der 7km Praterrunde, neue Bestzeit: 00:30:05
    am 26.03. hat Michi ihre 2016er - Zeit vom "Florianer Frühlungslauf" um 53 Sekunden verbessert und außerdem ihr Hauptziel - einen Tagesgesamtsieg zu schaffen - erreicht.

 

Mein vorläufiger Wettkampfplan für das Jahr 2017 sieht aus wie folgt:

  • 15.01.  VMC Winterlaufserie - Lauf 1 / erledigt
  • 22.01.  LLC Wien Eisbärlauf Nr. 1 / erledigt
  • 12.02.  VMC Winterlaufserie - Lauf 2 / nicht teilgenommen
  • 19.02.  LLC Wien Eisbärlauf Nr. 2 / erledigt
  • 11.03.  Gigasport Lauf Brunn / erledigt
  • 19.03.  LLC Wien Eisbärlauf Nr. 3 / erledigt
  • 26.03.  Florianer Frühlingslauf / erledigt
  • 01.04.  Radio Steiermark Lauf / erledigt
  • 17.04.  Osterlauf Mödling / erledigt
  • 22.04.  Birnbacher Gedenklauf / erledigt
  • 30.04.  Bike Marathon / St. Veit an der Gölsen / nicht teilgenommen
  • 13.05.  Bike Marathon Maria Lankowitz / nicht teilgenommen
  • 18.05.  Brucker Businesslauf / BruckMur / erledigt
  • 04.06.  Bike Marathon Kleinzell / nicht teilgenommen
  • 11.06.  Super Giro Dolomiti / erledigt
  • 17.06.  Marmotte GrandFondo Hochkönig / nicht teilgenommen
  • 30.06.-02.07. Zillertaler Bike Challenge / nicht teilgenommen
  • 08.07. (oder 09.07.) Everesting Rennrad / verschoben
  • 15.07.  Salzkammergut - Trophy / erledigt
  • 30.07.  Selzthal Radmarathon / erledigt
  • 05.08. (oder 06.08.) Everesting Rennrad / verschoben
  • 15.08.  Bike Marathon Eisenerz / nicht teilgenommen
  • 27.08.  Ötztal Radmarathon
  • 09.09.  Preber Panorama Lauf / Krakauebene
  • 16.09.  Laufevent Leoben
  • 23.09.  Apfelland Lauf / Stubenbergsee
  • 30.09.  Kindberger Herbstabendlauf
  • 07.10.  noch offen
  • 15.10.  Halbmarathon LLC Wien
  • 26.10.  Mürzzuschlager Hobbylauf
  • 05.11.  Stadtlauf Ternitz
  • 19.11.  Leopoldi Lauf LCC Wien (Halbmarathon)
  • 10.12.  Adventlauf LCC Wien
  • 16.12.  Adventlauf Klosterneuburg
  • 30.12.  Bauernsilvesterlauf Mürzzuschlag

 


 

Trainingskilometer 2017

  • training2017

 

Wettkämpfe 2017

  1. 15.01.  VMC Winterlaufserie - Lauf 1  / Wien,                         Gesamtrang: 1  Klassenrang: 1             Distanz / Zeit   7000m / 00:25:21                   Pace: 03:37    Ergebnisliste
  2. 22.01.  LCC Wien - Eisbärlauf 1          / Wien,                         Gesamtrang: 4  Klassenrang: 1             Distanz / Zeit   7000m / 00:24:53                   Pace: 03:33    Ergebnisliste
  3. 19.02.  LCC Wien - Eisbärlauf 2          / Wien,                          Gesamtrang: 5  Klassenrang: 2            Distanz / Zeit   7000m / 00:24:30                  Pace: 03:30    Ergebnisliste
  4. 11.03.  Gigasport Lauf                         / Brunn am Gebirge,     Gesamtrang: 2  Klassenrang: 1            Distanz / Zeit   5900m / 00:20:55                   ace: 03:33    Ergebnisliste
  5. 19.03.  LCC Wien - Eisbärlauf 3          / Wien,                          Gesamtrang: 3  Klassenrang: 1            Distanz / Zeit   7000m / 00:24:17                  Pace: 03:28   Ergebnisliste
  6. 26.03.  Florianer Frühlingslauf           / St. Florian,                  Gesamtrang: 2  Klassenrang: 1            Distanz / Zeit   5000m / 00:17:10                  Pace: 03:26   Ergebnisliste
  7. 01.04.  Radio Steiermark Lauf            / Bad Waltersdorf,         Gesamtrang: 7  Klassenrang: 2            Distanz / Zeit   12,0km / 00:43:38                 Pace: 03:38   Ergebnisliste
  8. 17.04.  Osterlauf                                  / Maria Enzersdorf,        Gesamtrang: 3  Klassenrang: 1           Distanz / Zeit   10,53km / 00:38:28                 Pace: 03:40  Ergebnisliste
  9. 22.04.  Birnbauer Gedenklauf            / Seebenstein,                Gesamtrang: 2  Klassenrang: 1           Distanz / Zeit   7,8km / 00:27:32                    Pace: 03:32  Ergebnisliste
  10. 30.04.  Strassengler Lauf                  / Judend.-Strassengel     Gesamtrang: 2  Klassenrang: 1           Distanz / Zeit   4,7km / 00:16:23                    Pace: 03:29  Ergebnisliste
  11. 18.05.  Brucker Businesslauf           / Bruck an der Mur           Gesamtrang: 18  Klassenrang: 12       Distanz / Zeit   4,5km / 00:15:46                 Pace: 03:28  Ergebnisliste
  12. 11.06.  Super Giro Dolomiti              / Lienz                              Gesamtrang: 58  Klassenrang: 19       Distanz / Zeit   232km / 08:41:11                  AV-Speed: 26,67 km/h  Ergebnisliste
  13. 15.07. Salzkammergut Trophy         / Bad Goisern                   Gesamtrang: 44  Klassenrang: 17       Distanz / Zeit   210km / 12:25:39                   AV-Speed: 16,90 km/h  Ergebnisliste
  14. 30.07. Selzthal Radmarathon           / Selzthal                          Gesamtrang: 17  Klassenrang: --         Distanz / Zeit   150km / 04:23:59                  AV-Speed: 33,96 km/h  Ergebnisliste
  15. 27.08. Ötztaler  Radmarathon          / Sölden                            Gesamtrang: 179  Klassenrang: 82     Distanz / Zeit   228km / 08:01:59                AV-Speed: 28,35 km/h  Ergebnisliste
  16. 05.11.  Mürzer Hobbylauf                 / Mürzzuschlag                 Gesamtrang: 1     Klassenrang: 1        Distanz / Zeit   5,27km / 00:18:47               Pace: 03:33  Ergebnisliste
  17. 05.11.  Ternitzer Stadtlauf                / Ternitz                            Gesamtrang: 10   Klassenrang: 2        Distanz / Zeit   10km / 00:36:33                Pace: 03:39  Ergebnisliste  
  18. 09.11.  Leopoldi - Lauf                      / Wien                               Gesamtrang: --    Klassenrang: -         Distanz / Zeit   14km / --:--:--                 Pace: --:--  Aufgabe nach ca 10,5km wegen Verkrampfung im Bauch/rechte Seite / 10km Zeit: 00:36:37

 


 

15.01.2017 / Vienna City Marathon - Winterlaufserie / Bewerb 1

  • Distanz: 7000m
  • Gesamtrang: Platz 1 (Link zur Einlaufliste)
  • Altersklasse M40: Platz 1
  • Zeit: 00:25:21
  • Zeit/km: 00:03:37
  • gewertete Läufer gesamt: 253
  • gewertete Läufer M40: 14

 

 

 

 

 

 

 

Wie jedes Jahr gibt’s auch in diesem Jahr einen „ersten“ Lauf. Der erste Lauf des Jahres ist jo immer eine kleine Zitterpartie und so hab ich heuer meinen ersten Lauf auf Jänner vorverlegt. Damit ich dann, wenn ich läuferisch halbwegs fit sein will, nämlich im März/April, schon Wettkampfkilometer in den Beinchen hab und weiß wo ich ungefähr stehe. Und dann wieder einen ersten Lauf laufen kann, nämlich den ersten, für mich persönlich, "wichtigen" Lauf. Nachdem dieses Jahr erneut ein Jahr wird das hauptsächlich aufs Radfahren ausgerichtet ist werde ich also alle Läufe bis Mitte März ohne geeignete „Vorbereitung“ laufen, soll heißen das ich mein Radtraining voll durchziehe – ohne Rücksicht auf anstehende Läufe. So bin ich zu diesem Lauf mit 300 Wochenradkilometern in den Beinen angereistet, außerdem hab ich am Samstag noch ein recht hartes Training mit 2*25min / 260W am Heimtrainer gemacht. Ausgeruht bin ich also nicht an den Start gegangen. Aber ausgeruht kann man sowieso ned sein wenn man um 06:30 ausn Bett robben muss.

Nun ists jo so das niedrige Temperaturen eher nicht so mein Ding sind, trotzdem hab ich beschlossen bereits im Jänner mit Wettkämpfen loszulegen, auch um bei Totalversagen eine wunderbare Ausrede zu habe, nämlich das mir niedrigen Temperaturen ned liegen. Hab ich übrigens schon erwähnt das mir niedrige Temperaturen nicht liegen? Das Ziel war eine Zeit um die 26min bzw. auf jeden Fall unter 26min. - das sollte auch bei niedrigen Temperaturen, die mir übrigens ÜBERHAUPT nicht liegen, machbar sein.

Najo, um 10h ging los, um 09:45 wars mir noch eher zum Weinen als zum Laufen. Es war kalt, windig, afoch "wäh" wie man so schön sagt. Man könnte aber auch sagen es war „3cm“ kalt, ihr wisst was ich meine. 3 verdammte Zentimeter kalt, oder kürzer/kälter. Ich hab nicht nachgemessen. Meine Brille hatte ich auch vergessen womit klar war das ich nach wenigen Metern Tränen der Kälte in den Augen haben werde.Erfreulich. Die Option so langsam zu laufen das es zu keiner Tränenbildung kommt habe ich aber gleich wieder verworfen, um meine Freundin nicht zu verärgern, die war nämlich als Betreuerin mit dabei und musste sich in der Kälte so lang den süssen kleinen Hintern abfrieren bis ich im Ziel war.

10h, Start(schuß?). Gabs eigentlich nen Startschuß? Michi? MICHiiiiii gabs nen Startschuß? Egal, 10h Start. Hab ich schon erwähnt das ich bei kalten Temperaturen so meine Probleme hab?

Um 10:02 war ich bereits etwas verwundert. Denn zusammen mit Markus Sostaric, dem späteren 14km Sieger, hatte ich nen Vorsprung rausgelaufen. Ich kann zwar selber nicht ganz verstehen wie das ging denn ich bin jo nichtmal voll losgelaufen. Aber es ging, irgendwie, relativ locker sogar. Nach 2 Kilometern hab ich hinter mir die Verfolger nur in weiter Ferne sehen können und mir ist bewusst geworden das die da hinten es nun schwer haben werden mich nochmal einzuholen.

Leider hab ich dann den Anschluß an Markus verloren, gegen eine echten Läufer hat ein Radfahrer wie ich dann halt doch nix zu melden. Ein Problem ist das deswegen geworden, weil ich, wenn ich keinen „Mitläufer“ als Anhaltspunkt habe, sehr oft das Problem bekomm das Tempo zu halten. Ich werde langsamer – obwohl das konditionell nicht nötig wäre. Ich hab Probleme alleine ein gutes Tempo zu halten was recht deutlich zeigt das ich einfach (noch) kein Läufer bin. Und so wars auch diesmal. ABER, und das ist das gute wenn man zügig wegläuft, der Vorsprung auf die Verfolger war echt groß. Nachdem ich den ersten Kilometer in 03:23 gelaufen bin und Kilometer 2 in 03:30 abgespult hab war ich nun mehr oder weniger alleine, Markus war aber zum Glück noch in Sichtweite, vielleicht 10-15 Sekunden vor mir. So hab ichs am dritten Kilometer noch geschafft 03:40 zu laufen. Dann war er weg, nicht mehr als Anhaltspunkt zu gebrauchen. Er war zu schnell oder ich wurde zu langsam. Kilometer 4 (03:46) und Kilometer 5 (03:54) waren dann schon „etwas“ mühsam und ich konnte bei der Wende knapp vor Km5 sehen das von hinten doch noch Gefahr drohte. Zwei Halbmarathonläufer holten mich noch ein, mit einer 03:38er Zeit auf Kilometer 6 und einer 03:28 auf Kilometer 7 ging sichs dann aber locker aus das ich den 7km Lauf gewinne.

Ich hab mich RICHTIG gefreut denn ich bin bei div 7 Kilometer Läufen auf der Runde schon recht oft mitgelaufen, gewonnen hab ich aber noch nie. Auch ists super wenn man beim ersten Lauf im neuen Jahr gleich nen Gesamtsieg schafft. Super wars auch, zu sehen das sich mein umfangreiches Oberkörpertraining der letzten Monate ausgezahlt hat, ich hab das leidige Problem der schweren Arme ausmerzen können.

Und dieses Problem hat mich in den letzten Jahren schon sehr oft massiv gebremst bei div Läufen. Nebeneffekt des Oberkörpertrainings: ich werde immer schwerer, mittlerweile liege ich trotz hartem Training, teilweise 2 Einheiten pro Tag, bereits bei durchschnittlich 74-75kg. Wenn es so weitergeht werde ich der erste 100kg Läufer sein der Läufe gewinnen kann. Aber egal. Solangs „funktioniert“ passt das schon so.

Fazit: Ziel erreicht – Laufzeit war 25:21. Außerdem erster Lauf, erster Sieg, toller Einstieg und so zufrieden wie ich es selten bin.
  • VMCLauf1

Nun noch ein bissl was für die Statistik. Ich verwende jo seit etwas über einem Jahr eine Garmin Fenix3 mit dem Laufpulsgurt. Das Ding macht umfangreiche Aufzeichnungen was die Laufeffizienz betrifft. Für diesen lauf wurden folgende Daten aufgezeichnet. Was mich freut ist der Umstand das ich meine Schrittfrequenz gegenüber dem Vorjahr erhöhen konnte. Ich lauf nun recht lange im blauen Bereich was einer Frequenz von 174-183 Schritten / Minute entspricht.2016 war ich fast immer einen Bereich darunter, im Bereich 164-173. Hier hat sich also was getan.

  • vcmlauf1_Laufeff

 

Meine Bodenkontaktzeit ist nach wie vor superkurz für nen Hobbyläufer, ich denk also das ich in Bezug auf meine Lauftechnik gut dabei bin. Hier nun eine grafische Übersicht über die gesammelten Daten.

 


 

22.01.2017 / Eisbärlauf LCC Wien / Lauf 1

  • Distanz: 7000m
  • Gesamtrang: Platz 4 (Link zur Einlaufliste)
  • Altersklasse M40: Platz 1
  • Zeit: 00:24:53
  • Zeit/km: 00:03:33
  • gewertete Läufer gesamt: 542
  • gewertete Läufer M40: 97

 

 

 

 

 

 

Mein zweiter Lauf in diesem Jahr war erneut ein erster Lauf. Nämlich der erste „Eisbär Lauf“ des LLC Wien im Jahr 2017. Wie auch der VCM Lauf voriges Wochenende führte auch mein „zweiter erster“ Lauf über die klassische 7 Kilometer Runde. Und wie letztes Wochenende so wars auch dieses Wochenende saukalt. Und ich muss erwähnen das ich bei kalten Bedingungen so meine Probleme habe – daran hat sich seit letzten Sonntag auch nix geändert, ebenso wenig wie sich an der Strecke etwas geändert hat. Echt spannend immer dieselbe Runde zu laufen, es geht nix über abwechslungsreiches Training ;-)

Geändert hat sich aber die Teilnehmerzahl. Letzte Woche kamen rund 250 Läufer auf der kurzen Strecke ins Ziel, diesmal ca. 540 Läufer. Ein Wahnsinn wie viele Leute sich bei solchen Temperaturen, es hatte  -6°C, einen Wettkampf antun. Man kann also durchaus schon von einem großen Lauf sprechen.

Dank meiner nicht mehr vorhandenen Mandeln hab ich den letzten Lauf, trotz „3cm Kälte“ gut verdaut, einzig die harte Trainingswoche machte mir etwas sorgen. Aber ich halte mich daran: die Läufe werden komplett ohne Vorbereitung und vollkommen aus dem Radtraining raus gelaufen.  

Wie immer bei Läufen über diese Runde gings um Punkt 10h los. Nach wenigen Metern waren wir eine Dreiergruppe wobei ich diesmal sofort merkte das ich müde bin und meine Fluchtgefährten für mich diesmal nicht zu schlagen sein werden, die Jungs waren wesentlich lockerer unterwegs als ich. Verwunderung kam auf als mal wieder ein Hundebesitzer nicht in der Lage war seinen Köter in Zaum zu halten und das Viech neben uns hergaloppierte.  Zum Glück für alle mit Maulkorb. Ich frag mich aber immer wieder deppert man sein muss um bei einer Laufveranstaltung mit über 1000 Teilnehmern (verteilt auf 3 Streckenlängen) seinen Hund „entkommen“ zu lassen, also nicht anzuleinen. Solche Vollpfosten von Hundebesitzern gehört der Köter normalerweise weggenommen. Nach ca. 1,5km sah der Köter aber wohl ein das er zwar ein Sprinter ist, dass wir Läufer aber ebenfalls Tiere sind und er einfach keine Chance hat. Er hat abgedreht, aufgegeben und sich ins Gebüsch verzogen.

Leider verlor ich bei ca. 1,5 Kilometer nicht nur den Hund sondern gleichzeitig auch den Anschluß an die beiden Fluchtgefährten und machte den Fehler knapp vor Ende des zweiten Kilometers das Loch wieder zuzulaufen. Wie ich dran war haben die Jungs verschärft und ich riss wieder ab. Schlecht für die Motivation und die Energie war auch verschossen. Und zwar sinnlos. Also gings bis Kilometer 4 alleine weiter, zwar nicht allzu weit hinter den Führenden aber nicht in der Lage nochmal aufzulaufen. Das ich aber immer wen in Sichtweite hatte sorgte dafür dass ich mein Tempo hoch halten konnte, bei Kilometer 4 schloss dann trotzdem der spätere Halbmarathonsieger auf und ich hatte wieder für ein paar 100 Meter einen Partner. Blöderweise sollte sich mein Zwischenantritt zu Beginn nun rächen und ich hatte am letzten Kilometer noch einen Einbruch der mich vom 3 Gesamtrang auf den 4. zurückbefördert hat. Seit langem bin ich am Ende mal wieder überholt worden.

Macht aber nix, ich war trotzdem wesentlich schneller als vor einer Woche, lief erst zum zweiten Mal auf dieser Runde unter 25min, bin somit Gesamtvierter geworden und hab nebenbei auch noch die „Wrackklasse“ M40 gewonnen. Mehr kann man nicht erwarten, zweiter Laufstart, zweiter Erfolg im neuen Jahr. So kanns gerne weitergehen.

Hier nun ein Vergleich der Daten der beiden Läufe.

 


 

19.02.2017 / Eisbärlauf LCC Wien / Lauf 2

  • Distanz: 7000m
  • Gesamtrang: Platz 5 (Link zur Einlaufliste)
  • Altersklasse M40: Platz 2
  • Zeit: 00:24:30
  • Zeit/km: 00:03:30
  • gewertete Läufer gesamt: 423
  • gewertete Läufer M40: 63

 

 

 

 

 

 

Der dritte Lauf 2017 ging wieder auf derselben Runde über die Bühne wie Lauf Nr. 1 und 2 / 2017, nämlich auf der klassischen 7km „Prater-Runde“. Wie spannend es ist 3 Läufe auf der gleichen Runde innerhalb eines Monats abzuspulen kann man sich denken, noch dazu wenn diese Runde generell eher „schwer fad“ ist. Es geht doch nix über eine Zielgerade mit mehr als 2km Länge *g*. ABER die Runde ist PERFEKT um zu schauen wie schnell man ist und auch um zu sehen wie man sich über einen gewissen Zeitraum entwickelt. Denn diese Runde ist offiziell vermessen und somit ganz genau 7km lang und das es bis auf eine scharfe Kurve auch wenig zu „lenken“ gibt ist auch kein Fehler.

Somit gings nach „VCM Lauf Nr.1“ und „Eisbärlauf Nr1“ diesmal beim Eisbärlauf Nr.2 / 2017 auf diese extrem spannende Runde.

Die ersten beiden Läufe heuer waren eher Probeläufe um mal zu schauen wie weit ich läuferisch bin, auch war es bei beiden Läufen extrem kalt was sowieso keine „Spitzenzeiten“ zugelassen hat. Meine heurige Bestzeit von 24:53  bin ich am 22.01. gelaufen – also vor knapp einem Monat und trotz massiver Kälte. Meine bisherige Bestzeit auf dieser Runde, aufgestellt im März 2016 ( 00:24:39 ), sollte heute fallen. Wunschzeit war 00:24:30 da dies genau einer Pace von 03:30 entspricht. Also war gegenüber dem Lauf im Jänner eine Steigerung von 23 Sekunden nötig um das Ziel zu erreichen.

Bei den ersten beiden Läufen war es heuer extrem kalt, diesmal aber, beim ersten echten Versuch schnell zu sein, hat das Wetter ganz gut gepasst. Es hatte ca. 3-5°C, Plusgrade. Seltsamerweise war bei schattigen Stellen der Boden aber noch gefroren und extrem rutschig. Auf jeden Fall wars heute mal möglich in leichter(er) Bekleidung zu laufen, außerdem hats heute auch für die Barfußschuhe gepasst. Allein die leichte Bekleidung bzw. das dadurch wegfallende „Beengungsgefühl“ sollte ein paar Sekunden bringen. Windstiil wars auch, eigentlich war es perfekt.

Nachdem ich nun die Mitstreiter schon kenne die bei den VMC / LCC Läufen immer auftauchen hab ich heute beim Start mal versucht NICHT als Erster loszulegen. Ich hab mich bewusst "zurückgehalten" und bin die ersten 2 Kilometer in einer sehr großen Gruppe gelaufen, geschätzt 10 Leute. Was mich überrascht hat da wir durchaus zügig losgelegt haben, Kilometer 1 in 03:18, Kilometer 2 in 03:20 ist jo nicht soo langsam. Man merkt das die Konkurrenz nun, am Ende des Winters, wieder zunimmt.

Die Gruppe wurde nur sehr langsam kleiner und man hatte auch ständig Druck von hinten. Nachlassen war also nicht möglich. Erst bei Kilometer 4 teilte sich das Ganze etwas, ich lag recht gut im Rennen und genau auf „Zielzeitkurs“. Für die ersten 4 Kilometer war ich 13:45min unterwegs was einem Schnitt von 03:26 entspricht. Danach wurde ich leider langsamer, Kilometer 5 lief ich in 03:39 und Kilometer 6 in 03:38. Den letzten Kilometer hab ich nochmal Gas geben können und eine 03:30 geschafft - was letztendlich einen 03:30er Schnitt ergab.

Gegen Ende, auf den letzten 500m, hab ich noch einen Platz abgeben müssen – leider an den späteren Klassensieger „meiner“ M40. Der Bereich zwischen 5-6 Kilometer ist im Moment wohl die Schwachstelle. Macht aber eigentlich gar nix denn mit 24:30 habe ich eine Punktlandung geschafft und bin auf die Sekunde genau das gelaufen was ich mir vorgenommen hab. Und hab dadurch auch ein erstes Teilziel fürs neue Jahr geschafft – nämlich eine meiner Zeiten aus dem Vorjahr zu verbessen. Somit steht meine neue Bestzeit auf der Praterrunde nun bei 24:30 und ich hab Gefühl das da heuer noch was geht. Ich traue mir eine 24:15 zu.

Das folgende Bild zeigt den Vergleich der bisherigen Läufe im Jahr 2017 auf eben diese Runde. Beim letzten Lauf gibts 8 Teilzeiten, nicht irritieren lassen, die letzte Teilzeit, die 4 Sekunden, müssen der Teilzeit 7 aufgerechnet werden. GPS auf der Laufuhr ist nicht immer 100% genug. Jeden Kilometer wird eine automatische Zwischenzeit genommen - das passiert mal ein paar Meter zu früh oder zu spät was dann zu solchen kleinen Abweichungen führen kann. Das Bild ist aber trotzdem eine nette Übersicht.

 


 

19.03.2017 / Eisbärlauf LCC Wien / Lauf 3

  • Distanz: 7000m
  • Gesamtrang: Platz 3 (Link zur Einlaufliste)
  • Altersklasse M40: Platz 1
  • Zeit: 00:24:17
  • Zeit/km: 00:03:28
  • gewertete Läufer gesamt: 340
  • gewertete Läufer M40: 61

 

 

 

 

 

 

Heute stand der letzte Eisbärlauf dieses Jahres am Programm, gleichzeitig auch der vierte Lauf auf dieser Runde. Und ich bin nun froh diese Runde ein paar Monate NICHTMEHR zu sehen *g*. Aber es hilft nix, offiziell vermessen, nur eine erwähnenswerte Kurve, viele Vergleichszeiten aus den letzten Jahren, die Runde ist die PERFEKTE „Testlaufrunde“.

Im Jahr 2016 bin ich hier mit 24:39 meine Rekordzeit über 7km gelaufen, diese Zeit hab ich heuer, am 19.02., beim zweiten Eisbärlauf 2017, unterboten. Seit 19.02. liegt mein Rekord bei 24:30 und für heute war das Ziel klar: schneller sein als letztes Jahr um diese Zeit (24:39) und außerdem die persönliche Rekordzeit vom Februar 2017 zu unterbieten.

Die letzten Wochen waren trainingstechnisch ein TRAUM, das Laufgefühl hat eigentlich immer gepasst, das Intervalltraining bin ich mittlerweile auch „gewöhnt“ und so sollte dem Vorhaben nichts im Wege stehen. Außer vielleicht das Wetter. Eisig, wie bei den bisherigen Läufen in diesem Jahr, wars heute nicht. Aber es hat geregnet, die Strecke war total nass. Wirklich warm wars auch nicht, so um die 7°C. Also wieder mit langer Oberbekleidung laufen, inkl. Haube…. :-) mittlerweile bin ich aber ein echter Eisbär und kann auch bei niedrigen Temperaturen halbwegs zügig laufen.

Eigentlich war heute der erste Saisonhöhepunkt was das Laufen angeht. Ich bin mit 135 Jahreskilometern ins Rennen gegangen, verteilt auf 16 Einheiten – davon 4 Wettkämpfe. Also nicht sooooviel Lauftraining – aber zumindest mehr als im letzten Jahr. Es sollte also eigentlich passen.

In den letzten Jahren war ich bei div. Wettkämpfe jo sehr oft im „komfortablen“ Niemandsland unterwegs. Bedeutet das man nach vorne keine Chance hat und von hinten keine Gefahr droht. Was dann dazu führt dass man ein zügiges, aber eben komfortables Tempo wählt das reicht um seinen Platz zu halten. Heuer aber bin ich bei den Hobbyläufen doch immer sehr sehr weit vorne vertreten, die Luft wird dünner, die Gegner werden härter und stabiler, die Jungs gehen nicht wirklich ein. Wie die letzten Läufe gezeigt haben geht’s in der Entscheidung um Sekunden, es wird gesprintet um die guten Plätze. Und auch heute war, wegen der vertretenen Gegnerschaft die ich mittlerweile schon kenne, mit einem harten Lauf zu rechnen.

Um 10h gings los und etwas überraschend „zog“ ein junger Mann mit richtig Tempo los. 300-500m war der RICHTIG schnell. Er hat sich aber erstens sicher übernommen und zweitens offenbar gröbere Probleme mit seinen Kopfhörern gehabt – es gibt im Ernstfall, bei einem Laufwettkampf, einfach wichtigere Dinge zu tun als sich aufs Laufen zu konzentrieren :-; die Hörer müssen einfach sitzen….

So war der erste Gegner recht schnell weg vom Fenster und es bildete sich eine 4Mann Spitzengruppe in der mal wieder die üblichen Verdächtigen vertreten waren. Drei davon hab ich blöderweise noch nie geschlagen, es stand also ein 4. Platz im Raum was mir aber nicht so recht gepasst hat. So gings dann mal gemeinsam über die Strecke.

Keiner konnte sich absetzen, jeder hatte mal ganz kurze Schwächephasen, fiel  kurz ein paar Meter zurück um sich dann wieder zu sammeln und doch wieder den Anschluss zu schaffen. Ich hab zweimal Probleme bekommen und es zweimal geschafft mich „zsammzureissen“, auch wenn ich zugeben muss das es nur ganz knapp war das ich mich nicht geschlagen gegeben hab. Einmal nach knapp 2 Kilometern, das zweite Mal bei der langen Geraden Richtung Wende, dieses Teilstück ist leider meine Problemstelle auf der Runde. Den 5. Kilometer bin ich nur in 03:45 gelaufen – da war ich hart am Abreißen und die Wende, die ebenfalls in diesen Kilometer passiert, war extrem hart – man glaubt kaum wieviel Kraft es kostet danach wieder ordentlich zu beschleunigen. Hat aber geklappt und so gings zu dritt auf die 2 Kilometer Zielgerade. Der Führende war mehr oder weniger uneinholbar vorne, ich lag auf Rang 2, dicht hinter mir 2 alte Bekannten die immer wieder vor mir liegend das Ziel erreichen haben bei den letzten Rennen.

Diesmal hab ichs aber geschafft einen davon zu biegen und so wurde es heute Platz 3 unter 340 gewerteten Läufern, außerdem gabs Klassensieg Nr 4 in Lauf Nr. 5. Das Jahr läuft wirklich gut.

Wie eng es im Spitzenfeld zugeht zeigt der Umstand das die Top6 innerhalb von 39 Sekunden ins Ziel kamen. Und besonders meine Altersklasse, die M40 (JOHOOO i bin oid), war heute stark besetzt und hart umkämpft. Mit 24:17 hab ich die Klasse gewonnen, der Zweitplatzierte  war nur 8 Sekunden hinter mit, weitere 14 Sekunden dahinter der Drittplatzierte und auch der Vierte hatte bis knapp vor Ende noch Chancen nach vorn zu kommen denn der war auch nur 26 Sekunden hinter mir im Ziel. Bei solchen Abständen muss man echt aufpassen das man nicht durchgereicht wird so man eine Schwächephase durchlebt, da heissts WIRKLICH kämpfen. Umso erfreulicher das ichs heute geschafft hab dieses knappe Rennen in meiner AK zu gewinnen. 

Nach solchen Läufen, wo man echt jede Sekunde voll Gas geben muss ich bin abends immer fix und fertig, man mag kaum glauben wie anstrengend 7km sein können wenn man keine Sekunde nachgeben darf. Aber bei knapp 17,3km/h Durchschnittsgeschwindigkeit braucht man sich darüber eigentlich auch nicht wundern.

Ebenfalls erfreulich: wie ich, so hat auch meine Freundin Michi ihre Klasse gewonnen. Im Gegensatz zu mir hat sie die Sache aber ÜBERLEGEN, mit fast 3 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte, gewonnen. Also ein PERFEKTER Sporttag. Und weitere können kommen, wir sind schwer bereit.

Foto gibts diesmal auch wieder, ich bin der Kerl inks aussen, hier (noch) in Führung liegend.

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Am Ende noch der Vergleich des heutige Laufes mit dem vom letzten Mal bzw. mit dem selben Lauf aus dem Jahr 2016.

 


 

17.04.2017 / Osterlauf / Maria Enzersdorf

  • Distanz: 10,53km
  • Gesamtrang: Platz 3 (Link zur Einlaufliste)
  • Altersklasse M40: Platz 1
  • Zeit: 00:38:38
  • Zeit/km: 00:03:40
  • gewertete Läufer gesamt: 259

 

 

 

 

 

 

Nach 2015 und 2016 stand ich auch 2017 wieder beim Osterlauf in Maria Enzersdorf am Start. Der Lauf ist deswegen sehr speziell weil bisher, bei drei Antritten, jedes Mal eine andere Strecke zu laufen war. Das mag zwar als abwechslungsreich erscheinen, irgendwie nervt es aber da man nie Vergleichszeiten aus den Vorjahren hat, man sich somit schwer damit tut die Sache einzuteilen da man jo die Strecke nicht kennt. Zusätzlich ists für Auswertige „etwas“ mühsam im Gewirr der Gassen die man beläuft die Übersicht zu behalten. Das mag lächerlich erscheinen, bei gefühlten 2890 Kurven ist das aber echt ungut.

Was wir dieses Jahr alles belaufen sind, man kanns kaum glauben. Hätt ich das Rennen aufgeben müssen, ich wär am Rückweg zum Start/Zielbereich wohl verhungert oder irgendwo in Brünn oder Bratislava rausgekommen. Vor lauter Kurven, Abbiegungen, Kehren usw. hab ich komplett die Orientierung verloren, ich bin selbst nun, nach Auswertung der Laufuhr, noch nicht sicher wo ich überall gelaufen bin. Auf jeden Fall bin ich mitten durch eine Raiffeisenbank gelaufen, hab in einem Park ein „Ringerl“ gedreht und in Brunn, beim Veranstaltungszentrum „Bruno“,  hab ich mit den Fliehkräften in der Kurve zu kämpfen gehabt. Es ist irgendwie auch unlustig nie zu wissen ob man bei der nächsten Kreuzung links oder rechts abbiegen muss. Und eine solche Strecke braucht SEHR SEHR viele Streckenposten, und bei sehr sehr vielen Streckenposten gibt’s immer wieder welche die lieber am Handy rumspielen als uns Läufern die Richtung zu weisen. Und so kam es wie es kommen musste. Die Gruppe in der ich mich die meiste Zeit befand bog einmal falsch ab. Zum Glück haben wir das aber nach wenigen Metern gecheckt.

Eine Strecke mit so vielen Kurven, so vielen Richtungsänderungen, so vielen kleinen Schleifen in irgendwelchen Parks, das ganze garniert mit Fußgängerzonen, Kopfsteinpflaster, kurzen Steigungen und kleinen Wanderweg und einen Abstecher durch eine Raiffeisen-Bank gibt’s wohl in ganz Österreich kein zweites Mal. Irgendwie ists lustig und abwechslungsreich, heute aber wars für mich ein Nachteil die Strecke nicht zu kennen denn selbst als ich wenige 100m vor dem Ziel war hab ich das nicht wirklich bemerkt / gewusst.

Um 10h gings vor dem Schluß Hunyadi in Maria Enzersdorf los. Nachdem es mal wieder, ÜBERRASCHUNG, extrem windig war wollte niemand wirklich „loslegen“ und so gings, total langweilig, mit einem Schnitt von rund 03:50 auf den ersten beiden Kilometern los. Das ungute an so einem Schnitt: den können viele laufen. Was bedeutet das eine große Gruppe gemeinsam unterwegs ist und das wiederum bedeutet Stress. Als es dann etwas schneller wurde, so im Bereich 03:40-03:45, bröckelten die Ersten weg und es bildete sich eine 4 Mann Gruppe wodurch die Sache dann entspannter war. Der spätere Sieger enteilte uns an einem der vielen kleinen Anstiege und so gings dann zu dritt Richtung Ziel, geschlossen, zusammenarbeitend, gemeinsam gegen den Wind ankämpfend. Ab Kilometer 8 hab ich dann immer wieder mal kurz versucht Gas zu geben, bei Kilometer 9 hab ich teilweise schwere Angriffe gestartet aber ich kam nicht weg. Und es kam wie es kommen musste, wenn man die Strecke nicht kennt. 500m vor dem Ziel stand noch ein Anstieg am Programm. Den ich nicht kannte. Und so war eine meiner Attacken genau da zu Ende wo der Anstieg blöderweise begann. Jo, „optimales“ Timing, perfekt gemacht Hr. Schuster.

Fazit: der Ortskundige griff am Fuße des Anstiegs an, ich hab versucht dagegenzuhalten- konnte das Tempo aber nicht mitgehen, die Attacke zuvor hat gekostet. Und schon war ich hinten. Zum Glück hatte einer meiner Fluchtgefährten noch gröbere Probleme als ich, verlor auch den Anschluss zu mir und so gelang mit heute, im 8. Lauf 2017, der bereits sechste Klassensieg in der M40. Gesamtrang 3 war eigentlich auch mehr als ich erwartet hab und somit war ich zufrieden. Denn bei langen Läufen, für mich ist übrigens alles lang was über 7 Kilometer ist, weiß ich jo nie so genau wie es mir ergehen wird da ich im Training quasi nie über 7 Kilometer laufe.

Zufrieden war ich allerdings nur so lange bis ich die Ergebnisliste sah. Denn da stand ich nun plötzlich als 7., mit einer Zeit die nicht der meinen entsprach. Also zur Zeitnehmung - wo mir dann erklärt wurde das ich in den handschriftlichen Notizen eh auf Platz 3 gelistet bin. Äh, jo…handschriftlich also Platz 3, „chipgemessen“ aber Platz 7. Sehr vertrauenserweckend. Perfekt ins Bild passte dann der Umstand das meine Zeit, in der bereits verbesserten Ergebnisliste, ebenfalls nicht passte. Die Liste meinte 38:28, gewesen sinds aber definitiv 38:38. Und die Siegerzeit der ersten Liste wurde dann gleich noch von 37:58 auf 37:35 geändert. Wieso auch immer.

Ein dickes Minus gibts aber für den Veranstalter: mit Lisa Hütthaler hat man eine Sportlerin mit Dopingvergangenheit an den Start gehen lassen - was ich an sich schon scheisse finde, das man diese dann aber bei der Siegerehrung noch als "unsere heutige Starläuferin" angekündigt hat ist entbehrlich. Hochachtung vor dem Zuschauer der sich den leisen "Buhruf" nicht verhalten konnte. Ich werde nie verstehen wieso Veranstalter nicht den Mut haben Leuten mit Dopingvergangenheit den Start zu verweigern.

Fazit: etwas chaotisch das Ganze, Fehltritt vom Veranstalter was "Anti Doping" angeht, da das Ergebnis aber mal wieder gepasst hat zünd ich mir selbst ein Feuerwerk an und freu mich. Und nun noch etwas fürs Augeeeee....

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15.07.2017 / Salzkammergut - Trophy

  • Distanz: 210,2km / 7119 Höhenmeter
  • Gesamtrang: Platz 44 (Link zur Einlaufliste)
  • Altersklasse M40: Platz 17
  • Zeit: 12:25:39
  • Zeit/km: 00:03:33
  • gewertete Läufer gesamt: 504
  • gewertete Läufer M40: 186
  • Videos

 

 

 

 

 

 

In Österreich gibt’s zwei Radrennen die man als „Klassiker“ der Hobbyradsportszene bezeichnen kann und die man, weit über unsere Grenzen hinaus, kennt und fürchtet. JAWOHL –FÜRCHTET….

Zum Ersten ist das der „Ötztaler“, ein Straßenradmarathon. Den habe ich 2007/2014/2015 und 2016 erfolgreich absolviert und werde es 2017 wieder versuchen denn das Ziel ist klar: unter 8 Stunden zu fahren.

8 Stunden Radfahren mag lang erscheinen, beim zweiten Radklassiker in Österreich, der Salzkammergut-Trophy, einem Mountainbike – Radmarathon, fahren aber selbst die Siegfahrer um die 10 Stunden. Der (halbwegs trainierte) Hobbywappler, also meine Wenigkeit, muss mit 12-14 Stunden Fahrzeit rechnen. Das Streckenprofil sieht aus wie folgt:

Bei der Salzkammergut Trophy gilt es, knapp über 7100 Höhenmeter verteilt auf 210km unter die Stollen zu nehmen. Kein Problem für die echten Bikeprofis, sehr wohl ein Problem für Leute wie mich. Also für Leute die zu klein sind. Ich bin nämlich für das was ich auf die Waage bringe einfach zu klein geraten. Ich bin also nicht zu schwer, ich bin zu klein. Jo…

Eigentlich hab ich mich für das Rennen nur angemeldet um eine gute Ausrede zu haben – eine gute Ausrede dafür das ich mir ein Mountainbike um über 9000€ gekauft hab. Einen vernünftigen Grund gibt es für so eine Anschaffung nicht, außer vielleicht ein Radrennen, DAS Mountainbike Eintagesrennen schlechthin. Und genau das ist diese Salzkammergut Trophy. Das neue „Open“ Bike hab ich mir also eigentlich extra für dieses Rennen gekauft. Oder hab ich nach Kauf des Open Bikes beschlossen das Rennen zu fahren? War zuerst die Henne da oder das Ei…..egal….

Vorab sei erwähnt das ich meinen letzten Bikemarathon 2005 gefahren bin und der war so kurz und einfach das er es nicht verdient hat als Bikemarathon bezeichnet zu werden. Erschwerend kommt hinzu das ich in den letzten Jahren auf keinem Bike mehr gesessen bin, mein Rewel Uraltbike nutzt meinte Freundin (würde ich es verkaufen wollen könnte ich wohl nur dann einen guten Preis erzielen wenn ich meine Freundin mitsamt dem Rad verkaufe) , ich hatte auch noch nie zuvor ein 27,5“ Bike oder ein „29er“ unterm Arsch. Also so gut wie keine Fahrpraxis am Bike, keine Erfahrung mit der neuen Technik der modernen Bikes (kurze Vorbauten, breite Lenker, funktionierende Federgabeln, Scheibenbremsen, 29“ Laufräder – alles Neuland für mich). Das hört sich wohl für jeden nach den PERFEKTEN Umgebungsvariablen für ein ultraschweres Bikerennen an.

Das Ziel für das Rennen war schnell festgelegt: das Ziel sehen, als einfach „irgendwie“ ins Ziel kommen. Bei einem guten Tag, bestem Wetter, super Form und BESTER Betreuung hätt ich mir gedacht das 12h Fahrzeit zu schaffen sein sollten. Und so hab ich trainiert wie ein Irrer, hab mit meinem OpenOne+  ab Feb 2017 ca. 1400km Bikekilometer absolviert. Ich habe das Rad lieben gelernt, war überrascht wie extrem lässig man mit einem 29“er und einem breiten Lenker runterdonnern kann - so man mit dem Lenker nicht zwischen zwei Bäumen stecken bleibt, bin nach wie vor schwerst begeistert von der XTR / Di2 Gruppe und hab mich mittlerweile auch schon an das lästige quietschen der Scheibenbremsen gewöhnt. Die Vorbereitung auf den Rasdportsommer verlief WUNDERBAR. Seit meiner MandelOP im Okt. 2016 war ich keinen Tag krank – darum mein Rat an alle Leser: egal was ihr habt - lasst euch die Mandeln aus dem Körper reissen, danach fühlt ihr euch wie ein anderer Mensch. Wobei....direkt nach der OP, während der Heilungsphase, fühlt ihr euch wie ein Mensch der gerade ums nackte Überleben kämpft.....und verliert, täglich aufs neue verliert...bei jedem Schluckvorgang stirb man mindestens drei mal gleichzeitig. Die  drei Wochen nach der OP waren die schmerzvollsten Wochen meines Lebens. Aber das Leiden hat sich, gesundheitstechnisch, WIRKLICH gelohnt.  Ach jo - bei einer  Margen&Darm Verstimmung helfen entfernte Mandeln NICHT, das musste ich im Feb. erkennen. Abgesehen von dieser Problematik, die mich täglich 28 Stunden auf den "Thron" befördert hat, war nie krank oder verletzt und bin von Trainingsbeginn, am 01.11.2016, bis zum 14.07.2017 14154km gefahren, verteilt auf 227 Rad-Trainingseinheiten. Also eine durchaus erwähnenswerte Kilometeranzahl. Dazu kamen noch etliche Laufkilometer und gefühlte 250.000.000 Liegestütze sowie LOCKER 7 Wochen (johoooooooo – zwecks Rumpfstabilität und dem Kram) die ich durchgehend in „Plankstellung“ verbracht habe.

Zwar wollte ich als Vorbereitung auch ein paar Bikemarathons fahren aber da ist nix daraus geworden. „Standardrennen“ reizen mich einfach nicht mehr. Die erste Überprüfung der Radform erfolgte somit erst im Juni, beim SuperGiroDolomiti. Den hab ich ohne Probleme überstanden, keine Krämpfe, keine Gedanken vorzeitig aufzugeben, ich hab das Rennen ohne große Probleme beendet. Aber, das muss ich ehrlich sagen, nach 08:40h war ich froh als ich im Ziel war und mir wurde klar: die Mission „Trophy“ ist bei weitem keine „gmahde Wiesn“. Im Gegenteil, das wird der wohl schwerste Kampf meines bisherigen Sportlerlebens, einzig die Mandel OP zu überleben war schwieriger. Und das obwohl ich, aus Sicht eines "gemeinen" Hobbyfahrers, perfekt vorbereitet war.

Gemeinsam mit meiner Betreuermannschaft bestehend aus meiner Freundin Michi und Ihrem Sohn Nico, gings am 14.07. Richtung Bad Goisern. Das ich also mal das beste Betreuerteam dabei hatte war sichergestellt. Drei mal wurde ich von meiner Mannschaft betreut, zweimal in Weißenbach, einmal in der Nähe des Gosauer Sees. Aber ob das reichen sollte um durchkommen?

Für mich als Fan von extrem hohen Temperaturen war die zuvor tagelange Hitzewelle HERRLICH. Eine Hitzeschlacht kündigte sich an. Oder sollte ich sagen ich hab mir selbst eine Hitzeschlacht angekündigt – wohl wissend das nach einer langen Hochsommerphase jo gerne eine Schlechtwetterphase kommt? Und so kam es wie es kommen musste.

Am Freitagabend hats zu regnen begonnen, die Sache entwickelte sich in Richtung Weltuntergang. Die Hoffnung das sich das bis Samstag bessern wird war, danke MIESESTER Wettervorhersage, auch gleich verschwunden. Es war klar – das wird NICHT mein Wetter. Der Ö3 Wetterhawara versprach für Samstag Dauerregen, Besserung erst am Sonntag in Sicht. Also am Tag VOR dem Rennen war das Wetter ok, am Tag NACH dem Rennen war das Wetter ok. Aber am Renntag war der wohl mieseste Tag der letzten und der kommenden Wochen vorausgesagt.

Aber i glaub jo dem Wetterhawara nix. NIX glaub ich denen…..das blöde nur: was ich glaube spielt, global gesehen, keine Rolle. Und dem Wetterhawara ist es auch ziemlich genau wurscht was ich glaube.

Blöderweise hab ich in Goisern kein Zimmer mehr gefunden weshalb wir am Gossausee ein Hotel hatten, mit Gletscherblick. Wobei wir am Freitagabend keinen Gletscherblick mehr genießen konnten. Denn die Regenwände schränkten die Sichtweite auf gefühlte 2 Meter ein.  Dass das Hotel 20km vom Start entfernt war hatte zur Folge das ich am Renntag noch früher aufstehen musste als dies sowieso schon nötig gewesen wäre. Bei einer Startzeit von 5h morgens tun sich Probleme auf das glaubt man kaum. Zum Beispiel muss man sich um 3h früh ein Frühstück runterwürgen und sich die Zähne putzen ohne sich mit der Zahnbürste ernsthaft zu verletzten. Und man muss um 3h früh auch noch den Häuslbesuch absolvieren was durchaus eine Herausforderung ist denn wenn man müde ist besteht doch, sobald man es sich am Thron gemütlich gemacht hat, sofort die Gefahr in den gefährlichen Sekundenschlaf zu verfallen und den Start, am Häusl sitzend, zu verpassen. Wobei ein verpasster Start an DIESEM Tag wohl eher ein Gewinn wäre - so dachte ich mir das, um 3h in der Früh, am Häusl sitzend, leidend, müde.......alles nicht so einfach um 3h früh.......und irgendwie extrem unlustig. Man stellt sich im 10 Sekunden Takt immer wieder die selbe Frage: WARUM ????????? WARUM bezahle ich für so einen Schwachsinn Geld um mitfahren zu dürfen. WARUM bezahlt der Veranstalter nicht MIR einen hohen Betrag damit ich mir das antu? Was rennt falsch in meinem Leben???? Warum tun sich das Hunderte andere Freaks auch an? Alle total blöd oder was?

Samstag, 15.07., 02:30 Tagwache. Es hatte beim Aufstehen keine 10°C, es regnete das ichs kaum glauben konnte. Beim ersten Schritt vors Hotel saß ne dicke fette Kröte mitten am Weg. Die hat mich angeschaut und ich konnte die Verwunderung in ihren Augen sehen. Ich hab sie auch angeschaut, nur mit Mühe konnte ich es vermeiden das mir das zuvor runtergestopfte Frühstück nicht sofort wieder aus dem Gesicht fällt so grindig hat dieses fette Viech ausgesehen. Und ich hatte das Gefühl sie dachte sich das selbe wie ich: "boa bist du schiach". Was in meinem Fall logischerweise daran lag das ich früh aufstehen musste, woran auch sonst....

Nach dem Einladen des Rades, was ich, wegen der frühen Uhrzeit, mehr in Trance als im Wachzustand absolviert hab, hätt ich am liebsten geweint. Ich war durchnässt, Frust und Panik, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung machten sich breit. Das war NICHT mein Wetter – das stand mal fest. SO hab ich mir das nicht vorgestellt.

Beim Start angekommen gabs nach wie vor Regen, trotzdem kam ich leider sehr weit hinten in der Startaufstellung zum Stehen. Keine Ahnung wann die Anderen sich  bereits im Regen angestellt hatten, auf jeden Fall waren das alles wesentlich härtere Hunde als ich. Aber wie erklärte man mir im Bikeboard doch so wortreich: „bei DEM Rennen spielt es keine Rolle wo du beim Start stehst“. IHR KLUGSCHEISSER, das spielt eine Rolle – immer, bei JEDEM Rennen, egal wie lang das Rennen auch sein mag. Wieso das bei einem 210km Bikerennen eine Rolle spielt hat zwei einleuchtenden Gründe die sich aufgrund der Streckenführung und der Startzeit in Verbindung mit dem miesen Wetter ergeben haben.

1.)    IMMER WIEDER stehen Leute vorn die da einfach NICHTS verloren haben. Merkte ich gleich nach dem Start, im ersten harmlosen Asphaltanstieg. Wo so manch einer, obwohl dass ein sehr leichter Anstieg war, direkt aufs kleinste Kettenblatt schaltete und somit eine unüberholbare Barriere darstellte. Die Leut schlichen teilweise im Schritttempo den Anstieg rauf und man kam einfach nicht ordentlich vorbei. Also baute ich auf die erste Abfahrt…

2.)    ….und hier nun, in der Abfahrt, zeigte sich erneut das vorne stehen einfach IMMER wichtig ist. Denn es gab zwei Probleme: nach wie vor waren sehr langsame Fahrer vor mir. Eigentlich kein Problem, ich bin bergab noch immer eine Macht. ABER, und das hatte ich nicht berücksichtigt (und die Klugscheisser in div Foren wohl auch nicht), aufgrund der frühen Stunde und der dunklen Regenwolken wars in der ersten Abfahrt dunkel, sehr dunkel, sogar finster. So dunkel das ich Probleme hatte den Weg zu erkennen. Da war also nicht viel los mit überholen. Ich sah jo kaum wo der Vordermann war, oder wo sich mein Vorderrad gerade befand.….und so verlor ich auf den ersten 4,6km bereits über 5min.

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Auch beim zweiten Anstieg, im Wald, rutschig, schwer zu fahren, litt ich unter natürlichen Hindernissen, also Bikern die nicht einschätzen konnten ob sie eine Steigung fahren oder schieben sollten. Und wenn man nicht weiß man man tun soll versucht man SELBSTVERSTÄNDLICH zu fahren, um sich dann, die gesamte Wegbreite brauchend, so lange zu schinden bis man einfach……umfällt. Vor meine Beine…um mich dann „abrutschenderweise“ gleich mal umzunieten. Meine Güte war ich genervt von all dem Zeug.

Nach 1,5 Stunden war ich schon so angefressen, ich hatte sowas von KEINEN Spaß, war frustriert bzgl. den sinnlosen Fahrversuchen meinen Mitstreitern und wegen des Dauerregens das ich mich fragte wie ich die Sache nur erfolgreich beenden solle. Fürs aufgeben wars zu spät, ich war zugesaut, das Rad war zugesaut, ich bin extra früh aufgestanden, hatte eine Begegnung mit einer Kröte, hätt ich aufgegeben wär das alles für nix gewesen.

Mir wurde klar dass ich nun einen Plan D, D für „durchhalten“, brauche. Grantig sein und mich ärgern würde nicht funktionieren, das würde ich keine 13-14h durchhalten. Wegen des Wetters ging ich nun von einer Fahrtzeit in diesem Bereich aus.

Mir war klar dass ich nun eine Strategie brauche. Und so bin ich mal in mich gegangen, wohl wissend das ich noch sehr sehr viel Zeit haben werde an diesem Tag, und hab daran gedacht wie das als Kind war. Damals, als es mal eine Überschwemmung in Redfeld gab, hab ich mein BMX (jahaaaaaa i bin a „Generation BMX“ Typ) rausgeholt und bin durch jede Pfütze gefahren die es gab, ich habs genossen auszusehen wie ein Schwein, damals hat mir das Spaß gemacht. Und so hab ich mir gedacht das mir das jo auch jetzt, heute, in diesem Rennen, bei diesem Wetter, Spaß machen könnte wenn ich es zulasse. So wie früher. Ab durch die „Lockn“, ohne Rücksicht auf Verluste oder aufs Material. Schwein sein, Dreck fressen, die Verhältnisse positiv sehen. Über die Hilflosigkeit der Anderen, die unkontrolliert über die Wald und Wiesenwege rutschten zu lachen. Und das tat ich dann auch. Und ich bin SCHOCKIERT wie leicht der eigene Geist überlistet werden kann. Ein bissl anders denken, sich einreden das alles lustig ist und schon wird’s erträglich. Wieso das funktioniert? Ich hab KEINE Ahnung. Es klappte aber. Ich redete mir ein dass das miese Wetter für mich gut ist, sind meine Mitstreiter rechts am Wiesenrand gefahren, wo ich nicht überholen konnte, hab ich den Weg links genommen, „volles Gerät“ durch die tiefen Wasserlöcher – aber so an den Gegnern vorbei denn da fuhr keiner außer mir. Und ich hab begonnen mich über die Anderen und deren verzweifelten Versuche sich am Rad zu halten zu amüsieren. Ich hab grinsend zur Kenntnis genommen wenns einem vor mir, der auf einer Brücke in die Pedale trat, die Hufe, spricht „das Hinterrad“, weggezogen hat. Bei Anstiegen auf denen uns Flüsse entgegen kamen bin ich im tiefen Wasser hochgelaufen denn da war der Weg wenigstens frei von Menschen und Rädern.

Mit der Zeit wars mir wirklich egal das es geregnet hat, ich hab mich damit abgefunden, habs irgendwie ausgeblendet, mich aufs wesentliche konzentriert, treten, essen, trinken, Rad heil über die Strecke zu bringen. Als ob ich vorab schon wusste das dieses Rennen nur mit gute Laune durchzustehen sein sollte und NICHT über Kampf schaffbar ist hab ich auf meinen mp3 Player extra „locker flockige“ Musik raufgeknallt, keine „Angriffsmusik“ ala AC/DC sondern eher unterhaltsam / lockere Musik. So bin ich zb mit der neuen von AmyMcDonald und mit Bruce Springsteens „Wrecking Ball“ gefahren. Und die „GuteLaune“ Musik tat mir richtig gut.

Erneut ärgerlich wurde es dann nach ca. 4:30h denn da war, völlig unverständlich, der Akku meines Garmin Edge520 leer. Somit wusste ich nun nicht mehr wie weit es noch war, wie lang ich schon unterwegs bin, wann die nächsten Labestationen kommen und wie lang es noch zu meinem Betreuerteam sein wird. Aber auch das hab ich weggesteckt, ärgern hätt nur Kraft gekostet die ich besser fürs treten brauchen konnte. Und die ich selbst nach noch nichtmal 5 Stunden nichtmehr wirklich hatte.

Was mich zu diesem Zeitpunkt aber für die Probleme mit dem Garmin entschädigt hat war mein Rad. Während die Mitstreiter teilweise schon massive Probleme mit den Schaltungen hatten drückten die Motoren meiner XTR / Di2 die Kette aber sowas von präzise über die Ritzel und Kettenblätter das es nur so eine Freude war. Trotz extremster Wetterbedingungen gabs nicht das geringste Problem mit der Schaltung, weder vorne noch hinten. Darüber war ich RICHTIG RICHTIG froh denn ich hörte die rasselnden Schaltungen / Ketten der Anderen und ich hörte sie fluchen, so sie noch die Kraft hatten zu fluchen. Vielen fehlte die Kraft dafür schon, die lehnten einfach irgendwo am Streckenrand, über das Rad gebeugt, fix und fertig mit den Nerven. Und ich schaute sie an und dachte mir sehr oft: „Tjo Checka, das Speci Fully mit BRAIN Dämpfer bringt dir nun genau nichts, hättest besser in eine elektronische Schaltung investieren sollen“. UND JA ich bin ein fieser Hund, ich steh dazu das mich an diesem Tag das Unglück der Anderen aufgebaut hat. An so einem Tag ergreift man jeden Strohhalm um sich selbst aufzurichten. Da ist auch Schadenfreude erlaubt.

Die folgenden Bilder zeigen übrigens die Auffahrt in der "ewigen Wand" gennanten Passage. Hier kommt man zweimal vorbei, einmal nach ca. 30 Kilometern ein zweites Mal nach ca. 105 Kilometern.

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Die schlimmste Stelle des Rennens war laut Aussagen div Leute im Vorfeld der Anstieg bei Hallein. Ich kannte ja die Strecke nicht und arbeitete mich, fahrend, zwischen den Jungs der kurzen Strecke – die wir mittlerweile ständig zu überholen hatten, den Salzberg rauf. Kehre um Kehre, 30% steil,  gings nach oben, ständig am Limit, wohl wissend das man, so man einmal vom Rad „fällt“ bis oben keine Chance mehr hat wieder ins fahren zu kommen. Knapp bevor ich oben war hats mich dann erwischt, die letzten Meter schob ich mein Rad. Als es flach wurde fragte ich einen Zuschauer ob ich nun oben wäre auf diesem Salzberg. Denn ich wusste der war steil und die letzten paar Kehren waren echt SEHR SHER STEIL. Der Zuseher schaute mich an und ich konnte in seinen Augen Besorgnis erkennen. Ich wusste das nun eine für mich ungute Antwort kommen würde. Und die kam auch, er erklärte mir leise, mit ruhigen Worten, dass dies nicht der Salzberg war, dass dieser erst kommen würde. Interessant wäre es den Kerl zu befragen wie sich meine Gesichtszüge in diesem Moment verändert haben. Wobei ich ihm das ehrlich gesagt nicht geglaubt habe. Denn man sagte mir vorab der Salzberg wäre die steilste Stelle im Rennen und steiler als dass was ich eben überwunden hatte konnte es jo nimmer werden denn die einzig noch mögliche Steigerung wäre eine senkrechte Felswand.

Jo, und dann kam diese senkrechte Wand die man „den Salzberg“ nennt. Ich konnte nicht glauben was ich sah als sich diese Straße vor mir aufbaute. Ich kann nach wie vor nicht glauben das es so eine steile Straße überhaupt gibt. Ich frag mich wie man sowas baut. Lässt man da einfach Asphalt von oben nach unten rinnen? Denn mit Baumaschinen kann sowas eigentlich nicht gebaut werden. Und WIESO baut man sowas????? Ich bin noch nie in meinem Leben eine so steile Straße gefahren…..wobei…..i bin jo nedmal gefahren. Denn diese Steigung, so glaube ich, kann man nicht fahren. Ich hatte sogar Problem per pedes voranzukommen. Ich bin mit den Radschuhen ständig weggerutscht, hatte Probleme das Rad zu schieben. Ich kam irgendwie nicht voran trotzdem ich versuschte kraftvolle Schritte zu machen– obwohl meine nicht gerade schmalen Oberschenkel brannten hatte ich das Gefühl auf der Stelle zu treten. Es ist wirklich UNGLAUBLICH wie es da raufgeht. Gefühlt war ich 3 Stunden in dieser Salzberg-Steigung „gefangen“. Ständig darum kämpfend nicht einfach nach hinten umzufallen und die ganze Strecke wieder runterzukullern. Oder seitlich bewusstlos in die Wiese zu kippen. Ich bin dann rechts in der Wiese gekrochen, das Rad am Asphalt schiebend. So hatte ich wenigstens Grip und kam „vorwärts“. Wobei vorwärts kommen relativ ist. Zum Glück sind, wegen des Dauerregens, alle Schnecken und Regenwürme zu diesem Zeitpunkt schon längster ersoffen denn hätten die noch gelebt, die hätten diesen verdammten Drecksberg wohl doppelt so schnell absolviert als ich das gemacht hab.

Das positive: nach der „Grenzerfahrung Salzberg“ erschien mir ab nun jede weitere Steigung mehr oder weniger fast schon als Abfahrt . 10% Steigung? Nach der Erfahrung Salzberg redet man über sowas nicht mehr, man rollt lässig "runter" :-)

Am Salzberg angekommen hatte ich nun schon mehr als 160km in den Beinen, langsam aber sicher wurde mir klar das ich gute Chancen hab das Rennen tatsächlich zu beenden. Wobei man berücksichtigen muss das 50 Restkilometer am Bike, und das bei diesem Wetter, trotzdem noch eine Fahrzeit von über 3 Stunden bedeuten. Da kann durchaus noch sehr viel passieren. Bei einem Totaleinbruch werden 50km schnell zu gefühlten 100 Kilometern. Und mit diesem Wissen gings, dosiert, Richtung Roßalm, dem höchsten Punkt der Strecke. Danach eine Abfahrt, super zum runterfetzen, direkt an unserem Hotel am Gosausee vorbei.

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Bei Rennkilometer 175 erwartete mich, zum dritten Mal an diesem Tag, meine Freundin mit Sohn. Man mag nicht glauben wie lässig es ist bei so einer Schinderei vertraute Gesichter zu sehen die sich um einen kümmern, die Wasser und Verpflegung haben und die einen bewundernd ansehen und einem Mut zusprechen. Und der Umstand das ich von den beiden erfahren habe das ich mittlerweile unter den Top 50 lag gab nochmal Extramotivation. Ich hab mich über den gesamten Rennverlauf kontinuierlich nach vorne gearbeitet was zeigt das ichs mir echt gut eingeteilt habe. Meine Platzierungen/ Zeitrückstände auf den späteren Sieger haben sich wie folgt entwickelt.
 

km Platz Rückstand  
4,6 147 00:05:23 00:05:23
32,9 100 00:24:37 00:19:14
54,1 88 00:37:57 00:13:20
84,8 67 00:51:18 00:13:21
106,7 61 01:05:55 00:14:37
125 55 01:16:01 00:10:06
141,6 53 01:19:47 00:03:46
148,8 46 01:26:15 00:06:28
177,4 41 01:49:26 00:23:11
190 42 01:59:46 00:10:20
Ziel 44 02:01:06 00:01:20



Mein Rennen verlief in Bezug auf die Plazierung, die kräftemäßige Einteilung und die Verpflegung und auch materialtechnisch betrachtet, fast perfekt. Erst gegen Ende, auf der letzten Abfahrt, reichte die Federkraft des Lockouts an der Federgabel nicht mehr aus um die durch den Dreck entstandene Reibung in der Hülle des LockOut Hebels zu überwinden was dazu führte das die Federgabel komplett hart blieb. So hab ich dann in der letzten Abfahrt die Jungs die ich bergauf eingeholt hab ziehen lassen müssen. Da ich aber wusste das ich trotzdem unter den Top50 das Ziel erreichen werde war mir das egal.

Ich hab das erste Bikerennen nach über 12 Jahren, wohl einen der härtesten Eintages-Bikemarathons weltweit, auf Platz 44 beendet, bin in meiner Klasse 17. geworden und war gleichzeitig der 18 Österreicher im Ziel. Mehr kann man als Hobbyfahrer der seit Ewigkeiten kein Bikerennen mehr bestritten hat wohl nicht erwarten, noch dazu bei Wetterverhältnissen die einem nicht liegen, und Kälte lag mir noch nie und wird mir auch nie entgegenkommen.

Für Fahrer wie mich, chancenlos auf einen Stockerlplatz, unsicher ob man überhaupt das Ziel erreichen wird und nicht wissend wie man sich so eine Mission einteilt ist ein Rennen wie dieses echt mühsam und darum freut mich das Ergebnis ganz besonders. Ich bin noch auch nie über 10h Rad gefahren, ich bin seit 12 Jahren keinen Bikemarathon mehr gefahren, ich bin noch nie einen Wettbewerb gefahren der um 5h früh startete, ich bin ein mieser Frühaufsteher, ich bin kälteempfindlich und…und…und…und ….UND TROTZDEM hab ichs geschafft. Ich war noch nie in meinem sportlichen Leben so stolz auf mich selber und das Gefühl war diese elende Schinderei definitiv wert.

Zum Schluß stellt sich noch die Frage ob das nun eine sportliche oder eher eine mentale Leistung war. Für Fahrer wie mich, davon bin ich überzeugt, ist das eigentlich keine sportliche Leistung. Denn im Endeffekt bin ich spazieren gefahren. Ich hab ständig geschaut dosiert zu fahren, nicht zu „überdrehen“, war mehr damit beschäftigt nicht zu vergessen zu essen und zu trinken als damit das Hinterrad meiner direkten Konkurrenten zu halten. Der Wettkampfcharakter fehlte in meinem Rennen komplett. Sobald man sich auf Zweikämpfe einlässt besteht die Gefahr sich zu übernehmen weshalb ich die Gegner rund um mich eigentlich total ausgeblendet hab. Und so war das Rennen eigentlich, wettkampftechnisch betrachtet, langweilig. Denn die Hauptmission war nicht „Rennen fahren“ sondern „dosiert kurbeln“ – ohne Rücksicht auf das Verhalten der Konkurrenten. Die eigentliche Leistung war auf jeden Fall eher mentaler Natur. Das zeigt schon der Umstand das laut Veranstalter fast 100 gemeldete Fahrer am Samstag gar nicht angetreten sind. Weitere ca. 150 Fahrer haben das Rennen außerdem vorzeitig aufgegeben.  

Tjo, das Ziel war durchkommen und das hab geschafft. Im Endeffekt sogar „locker“, denn ich hab nie wirklich daran gedacht aufzugeben. 12 Stunden und 25min hat das Martyrium für mich gedauert. Und nun hab ich Lunte gerochen.  Ich glaube das ich, bei schönem „Harry Wetter“, durchaus in der Lage sein sollte unter 12 Stunden das Ziel zu erreichen. Was liegt also näher als es im jahr 2018 nochmal zu versuchen…….und ja ich weiß das dies KEINE weise Entscheidung ist. Aber schlechter kanns wettertechnisch nicht werden das steht fest.

Ein paar Dinge hab ich beobachtet die ich ebenfalls als interessant erachte. Der durchschnittliche Fully Fahrer nutzt sein Rad nichtmal ansatzweise aus und kombiniert das Fully seltsamerweise mit einem Einfachantrieb. Was dazu führte das ich auf Forststraßen viele Fullypiloten überholen konnte. Entweder weils die Hose voll hatten oder aber weils nicht die Übersetzung hatten um noch mittreten zu können.
Ebenfalls ist mir aufgefallen das viele „Einfachfahrer“ immer wieder Probleme hatten einen passenden Gang zu finden weil wohl die Sprüngen zwischen den Gängen bei einer 3 Stunden Fahrt kein Problem sind, nach 8 Stunden Fahrt direkt in Richtung Weltuntergang schaut das aber auch schon anders aus.

Mein Rad hat sich als die perfekte Marathonwaffe rausgestellt, es geht nichts über eine elektronische Schaltung, die Entscheidung mir das Spielzeug zu kaufen war zu 100% richtig. Wie sich am nächsten Tag, beim Putzen des Rades, raustellen sollte hat mein Rad die Sache aber nicht so ganz unbeschadet überstanden wie zuerst angenommen. Ein gebrochener Elite Flaschenhalter hat dafür gesorgt das mein Rahmen Schrott ist. Aber das wars wert auch wenn mein Konto das irgendwie anderes sieht. Mehr dazu hier.

 

Auch erwähnen muss man die Qualität der Veranstaltung. Wie beim Ötzi so wars auch hier WIRKLICH PERFEKT. Alles ging recht zügig über die Bühne, Startnummernabholung, Finishertrikot Abholung, alles kein Problem. Den für die lange Strecke verpflichtenden Bikecheck kann man bei ausgesuchten Bikehändlern bereits vorab erledigen um sich das in Bad Goisern zu ersparen was ich als sehr angenehm empfand. Auch wurde man im Vorfeld der Veranstaltung PERFEKT über alles informiert, die Homepage und auch die Newsletter lassen keine Fragen offen.  Und die Labestationen waren wirklich WUNDERBAR ausgestattet. Der Umstand das man seine Flaschen auch nicht anfüllen musste sondern das man volle Radflaschen, gefüllt mit Wasser, erhalten hat ist besonders lobenswert.

Und die Zuschauer, einfach IRRE. Da gabs kostümierte Zusehen die Bier ausschenkte, es gab einen Teufel der teuflischer war als Didi Senft es jemals gewesen ist. ÜBERALL auf der Strecken waren Zusehen, trotz des miesen Wetters. Und als ich ins Ziel kam, 2 Stunden nach dem Sieger, war der Start/Zielbereich so voll mit Leuten das ich kurz annahm ICH hätte gerade das Rennen gewonnen.

FAZIT: eine HAMMERVeranstaltung, mehr geht nicht, weder was die Zuseher (Menge und Begeisterung)  betrifft noch bzgl der Organisation. Ich war und bin SCHWER BEEINDRUCKT, werde mein Bike mit neuem Rahmen aufbauen und werde es definitiv nochmal versuchen........

Und übrigens, der Sieger hat auch einen Bericht geschrieben, gibts hier zu lesen. Und es tut gut zu lesen das auch so ein Kaliber wie Konny Looser, immerhin ein ehemaliger Marathon Europameister (Klasse U23), überwältigt war von Strecke und Zusehern. Auch zeigt sein Antreten welchen Stellenwert dieses Rennen hat denn der Kerl fährt Rennen rund um den Globus und trotz wirklich toller Erfolgen hat er sich vorgenommen dieses spezielle Rennen zu gewinnen. Ebenfalls lässig: mit Tinker Juarez, mittlerweile 56 Jahre alt, stand ein Mitglied der "Mountainbike Hall of Fame" und wohl einer der bekanntestens Biker weltweit am Start. Auch das zeigt welchen Stellenwert dieses Rennen hat.