Sportjahr 2011

Veröffentlicht in Sport - Jahresrückblicke

2011 - war ein durchaus hartes Jahr. Leider hat mich eine Verletzung ab Beginn Februar extrem beeinträchtigt und dafür gesorgt das ich die Laufsaison abbrechen musste. Bei meinen Arztbesuchen wurde vom Ermüdungsbruch über eine Beinhautentzündung, vom Knochenmarksyndrom bis zur Überlastung einer Sehne so gut wie alles diagnistiziert-und das ohne CT, ohne MR..einfach durch "raten". Mir wurde gesagt ich sollte meine Lauftechnik prüfen lassen, hab ich gemacht-zweimal gabs die Wertung "perfekter Laufstil". Mir wurden trotzdem von einem Arzt Einlagen verkauft, das diese nutzlos waren ist wohl überflüssig zu erwähnen denn wieso braucht man bei perfektem Laufstil Einlagen? Najo...Privatarztbesuche kann man somit auch abhaken, viel gezahlt, nix gebracht. Ich hab Laufpausen von 3 Monaten gemacht, bin dann 10min gelaufen und der Fuß war wieder geschwollen. Ich hab nun, Ende 2011, eigentlich keine Ahnung was ich nun wirlklich hab, bin planlos was die Arztauswahl angeht und hab eigentlich auch das Jahr 2012 sportlich gesehen schon abgeschrieben. Dafür war das Jahr in Bezug aufs Radfahren super, bin über 9000km gefahren und war teilweise wirklich sehr schnell unterwegs und ich denk auch 2012 wird wieder ein Radsportjahr (oder ein Lernjahr und Weiterbildungsjahr - das muss ich mir noch überlegen)

Ich hab im Jahr 2011 ingesamt 240mal trainiert und dabei 400 Stunden und 49 Minuten mit Sport verbracht,somit wars eigentlich ein lässiges und auch erfolgreiches Jahr und ich bin gespannt ob ichs nochmal schaffen kann soviel Zeit mit Sport zu verbringen.

Die Ziele für das Jahr 2011 die hier stehen hab ich bereits Ende 2010 notiert und zum Großteil aufgrund meiner Verletzung nicht erreicht. Aber trotzdem hats gereicht eines der Ziele zu schaffen (3 Läufe schneller zu beenden als 2010). Die nicht geschafften Ziele lass ich hier stehen denn irgendwann werd ich diese Liste hier einfach ins neue Jahr kopieren und von vorn anfangen die Vorgaben zu schaffen.

nicht geschafft, aufgrund zu geringer Anzahl an Läufen oder nicht Nichtteilnahme:

Top 3 in der Klassengesamtwertung M35 im Volkslaufcup (wegen Verletzung zu wenige Teilnahmen)
Halbmarathon unter 01:20 laufen (wegen Verletzung keinen Versuch gestartet)
von Redfeld nach Aflenz unter 55 Minuten laufen (wegen Verletzung keinen Versuch gestartet)
Top 10 bei den steir. Berglaufmeisterschaften (wegen Verletzung nicht teilgenommen)
10km auf der Bahn unter 0:35:00 laufen (wegen Verletzung keinen Versuch gestartet)

Ein Ziel war es, bei drei Läufen im Jahr 2011 schneller zu sein als 2010-das ist mir trotz der verletzungsbedingten Einschränkungen beim Training gelungen und zwar bei folgenden Läufen:

  • Aflenzer Bürgeralm (5 Sekunden schneller als 2010)
  • Dachstein Berglauf (03:20 Minuten schneller als 2010)
  • Zirbitzkogel Berglauf (12 Sekunden schneller als 2010)
 
Gefahrene Radkilometer 2011: 

Jänner: 0km, Februar: 262km, März: 624km, April: 967km, Mai: 1467,3km, Juni: 1223,9km
Juli: 1004,4km, August: 1366,1km, September: 1088,1km, Oktober: 595,3km, November: 550,3 km,
Gesamtkilometer 2011: 9148,9km, Einheiten am Rad: 151

Wettkämpfe 2011:

Datum Ort Bewerb / Art Platzierung AK / Gesamt
       
19.03.2011 Übersbach Frühlingslauf 7. Rang / 25. Rang
27.03.2011 Wien "Eisbärlauf" 7. Rang / 3. Rang
09.04.2011 Maissau Maissauer Stadtlauf 8. Rang / 4. Rang
22.05.2011 Aflenz Bürgeralm Lauf 5. Rang / 2. Rang
29.05.2011 Kindberg Kindberger Bike-Bergrennen 13. Rang / 3. Rang
13.06.2011 Vorrau Dachstein Berglauf 7. Rang / 1. Rang
17.06.2011 Ossiach Ossiacher Volkslauf 12. Rang / -.Rang
18.06.2011 Gummern "Omya MTB Rennen" -. Rang / -. Rang
23.06.2011 Niklasdorf Mugl Berglauf 13. Rang / 2. Rang
26.06.2011 St. Anna Zirbitzkogel Berglauf 14. Rang / 3. Rang

Es sei erwähnt das auch dieses Jahr wieder während des Jahres das Reglement des steir. Berglaufcups geändert wurde. Als man sah das fast keine Leute in die Gesamtwertung kommen (wohl weil aufgrund der Vorkommnisse des letzten Jahres fast keiner mehr auf die Gesamtwertung gelaufen ist ) hat man mal die Mindestanzahl an Läufen die man braucht um in die Wertung zu kommen runtergesetzt. Also nach 2 Jahren im steir. Berglaufcup inkl. 2 Änderungen der zu Beginn des Jahres erstellten Regeln ist nun klar das dieses wahllos Ändern wohl Programm hat.


03.1.2011

So da sind wir nun im Jahr 2011. Leider beginnt es sportlich so wie das alte Jahr geendet hat. Mit Problemen. Meine Wadenverletzung von Anfang November ist nach wie vor nicht ausgeheilt, zusätzlich zu diesem Problem hab ich einen Sturz am Eis hingelegt und hab nun am rechten Knie ne ordentliche Schwellung und richtig schön Schmerzen. Laufen war ich nun seit fast 2 Monaten nicht und ich frag mich ob die oben genannten Ziele (welche ich bereits 2010 festgesetzt und niedergeschrieben habe) unter diesen Umständen noch zu erreichen sind. Ausgegangen bin ich zum Zeitpunkt der Zielsetzung davon das ich zum aktuellen Zeitpunkt  schon eine gute Basis für weiteres Training habe, nun schaut alles anders aus, umso spannender wirds wohl für mich zu sehen ob die Ziele trotzdem haltbar sind.


19.03.2011 / 9 Int. Überbacher Frühlingslauf / 1. Lauf zum österr. Volkslaufcup

  • Cupwertung: österr. Volkslaufcup
  • Distanz: 7032m
  • Teilnehmer im Ziel: 329
  • Gesamtrang: 25
  • Klassenrang: 7
  • Zeit: 00:26:16
  • Zeit/km: 00:03:44

Heute wars also soweit,die neue Laufsaison hat für mich WIRKLICH begonnen. Ich hab mich entschlossen in diesem Jahr den österr. Volkslaufcup zu laufen da dieser Cup der größte in Österreich ist und hier dabeizusein hört sich sinnvoll an. Im Hauptlauf kamen heute 329 Läufer ins Ziel, im Halbmarathon waren nochmal knapp 150 Leute am Start und rechnet man nun auch noch die Teilnehmen der anderen Läufe dazu waren weit mehr als 500 Läufer vor Ort. Es scheint also so zu sein das dieser Cup wirklich groß ist und somit fühl ich mich wohl und freu mich auf weitere gut besetzte Läufe. "Gut" bedeutet aber nicht zwangsläufig auch das starke Leute mitlaufen, dies war heute aber der Fall, mit meiner Laufleistung gibts so gut wie keine Chance unter die Top 10 zu kommen. Und da es mir lieber ist weiter hinten zu landen aber dafür in einem stark besetzten Lauf gelaufen zu sein als ständig vorn zu liegen nur weil keine guten Gegner da sind bin ich heute trotz "nur" Platz 25 in der Gesamtwertung echt sehr zufrieden.

Die ersten 3,5 km bin ich mit einem KmSchnitt von 03:28 gelaufen und das ist für meine Verhältnisse und in Anbetracht der Tatsache das ich im Winter ständig krank und verletzt war wirklich überraschend schnell. Im zweiten Teil des Laufes bin ich dann etwas eingegangen,außerdem gings im zweiten Teil auch etwas mehr bergauf, mein Schnitt war für die zweiten 3,5km 4min/pro Km. Über das ganze Rennen wars ein 03:44 Schnitt.  Gefühlt hab ich mich ganz gut, der starke Wind hat mir (wohl nicht nur mir) aber schwer zu schaffen gemacht. Die Strecke war gut zu laufen, alles Asphalt. Auf jeden Fall bin ich mit dem Abschneiden und der gelaufenen Zeit sehr zufrieden, freu mich über die prof. Auswertung der Firma Pentek und hoffe das ich nicht lange warten muss bevor ichs mal unter die Top15 bei einem Lauf zum Volkslaufcup schaffen werde.


Hier noch die Links zur  Ergebnisliste bzw zu meiner persönlichen Statistik:

Gesamtwertung: http://www.pentek-timing.at/results/show_results_db.php?veranstnr=11444&racenr=6
persönliche Statistik: http://www.pentek-timing.at/results/show_results_detail.php?v=11444&b=6&s=475


27.03.2011 / LCC Wien - "Eisbärlauf"

  • Cupwertung: "Eisbärcup"
  • Distanz: 7032m
  • Teilnehmer im Ziel: 326
  • Gesamtrang: 7
  • Klassenrang: 3
  • Zeit: 00:25:55
  • Zeit/km: 00:03:42

Zweiter Lauf in der noch jungen Laufsaison 2011. Das Wetter war mies, die Motivation aufgrund der kurzen Nacht bestenfalls mittelmäßig,die beiden Radausfahrten der Vortage haben Spuren hinterlassen und gestern Abend war geprägt von Freßattacken-ich glaub ich hab noch nie in so kurzer Zeit soviel gegessen wie das gestern der Fall war, aber es half alles nichts, ich war schon vorangemeldet. Außerdem wollt ich die 7km Runde im Prater kennenlernen und so wars eben Pflicht an dem Bewerb teilzunehmen.  Etwas überrascht hat mich wieder die Teilnehmenzahl, ingesamt schickte der Starter fast 680 Läufer auf den Weg, über 320 liefen die 7km Strecke, der Rest hat den Halbmarathon in Angriff genommen. Ich hab mich für den 7km Lauf entschieden, Halbmarathon in einer brauchbaren Zeit trau ich mir aktuell noch nicht zu.

Ajo-der Lauf heisst nicht nur aus Spaß "Eisbärenlauf"...nein, der nennt sich so weil er von einem Eisbären gestartet wird. Schaute vor Ort so aus: (links ich, rechts der Eisbär-falls es nicht gleich zu erkennen sein sollte)

  • 1
  • 2
  • 3

  • 2
  • 3
  • 4

Pünktlich um 10:00 gings los. Und es ging schnell los, ich hab mich gleich zu Beginn an die dritte Stelle gesetzt, bis ca Km 2 hab ich diese auch halten können. Mein erster und zweiter Kilometer waren zeitlich jeweils sehr gut,dann bin ich in die Geschwindigkeit verfallen über die ich aktuell über einen längeren Zeitraum nicht rauskomme...dies ist der Bereich zwischen 03:40 und 03:50.Sobald man jenseits der 03:40 läuft ist die Konkurrenz  aber auch schon wieder da und freut sich,zum eigenen Leidwesen....und so fiel ich langsam aber sicher zurück bis auf Platz 9. Das Komische ist die Tatsache das mir mein Anfangstempo aber nie sonderlich schnell vorkommt, ich könnte grad zu Beginn wesentlich schneller laufen, halte mich bewusst zurück.  Kurz vor dem Ziel hat mich noch einer geschnappt, ich kam somit auf Rang 10 liegend ins Ziel. In der 7km Wertung hab ich Rang 7 belegt, in meiner Klasse ist sich ein dritter Platz ausgegangen. Die Zeit ist für meine Verhältnisse sehr gut, 03:40-03:50 bin ich im Vorjahr erst irgendwann im Sommer gelaufen. Somit scheint die Entwicklung zu stimmen, schade das ich im Winter so lang ausser Gefecht war sonst würds sicher noch wesentlich besser aussehen.

Ein Problem das mich aktuell quält ist der extreme Brechreiz den ich verspüre wenn ich richtig schnell lauf, heute im Ziel hatte ich schwer zu kämpfen mich nicht anzukotzen. Erklärung hab ich dafür keine, ich ess wenig bis nix vorm Lauf, ich lauf bei weitem nicht am persönlichen Limit...trotzdem hab ich das Problem. Auch beim Radfahren quält mich diese Sache. Vielleicht liegts einfach daran das ich mich heuer noch nie richtig gequält habe...wird wohl Zeit für die ersten RICHTIG schnellen Radberge *g*


Fazit: toller Lauf, gute Zeit, super Laufgefühl, perfekte Veranstaltung - also alles super.

Gesamtwertung: http://www.pentek-timing.at/results/show_results_db.php?veranstnr=11439&racenr=1
persönliche Statistik: http://www.pentek-timing.at/results/show_results_detail.php?v=11439&b=1&s=484

Witzig: ich war direkt beim Start Dritter in meiner Klasse und genau das war ich auch im Ziel *g* somit hätt man sich in meiner Altersklasse diese blöde Rumrennerei ersparen können......


09.04.2011 Maissauer Stadtlauf

Heute fand der zweite Lauf zum österr. Volkslaufcup in Maissau statt. Diesmal galt es 9320m auf einer abwechslungsreichen Strecke ( schnelles Bergabstück sowie recht langer Anstieg auf Wiesenboden) mit unterschiedlichen Untergründen (Wiese/Asphalt) zu absolvieren. Es waren 4 Runden zu laufen, besonders interessant für die Zuschauer und auch für die eigene Auswertung in Bezug auf Gleichmäßigkeit.

Nachdem ich diese Woche recht hart trainiert hab saß mir der Muskelkater noch in den Oberschenkeln und ein kleiner Wutausbruch während der Anreise hat ebenfalls nicht zur Entspannung beigetragen. Die Strecke war der Kategorie "anspruchsvoll" zuzuordnen und so war ich gespannt was ich diesmal schaffen würde.

Mein Plan war es unter die ersten 25. zu kommen, das dies nicht einfach und schon garnicht selbstverständlich ist hat der erste Lauf zum Volkslaufcup gezeigt. Für etwas Zusatzmotivation sorgten diesmal meine neuen Laufschuhe, ich hab mir leichte "Wettkampfschuhe" von Asics gegönnt und hab diese Schuhe heute erst das dritten Mal angezogen.
Vorgenommen hab ich mir eine Zeit im Bereich 35:30-36:30. was aufgrund der Strecke und des sehr starken Windes durchaus eine super Zeit gewesen wäre. Der Plan für heute war es langsam und dosiert zu starten und versuchen möglichst gleichmäßig über die gesamte Distanz zu laufen.

Um genau 16:15 gings dann los, ich nahm das Rennen aus der zweiten Startreihe in Angriff.
Wie nicht anders zu erwarten setzten sich sofort 4 Mann ab die sowieso als unschlagbar einzustufen waren, darunter Seriensieger Thomas Bosnjak und der ehemalige österr. Berglaufstaatsmeister Alois Redl, dazu gesellten sich zwei Läufer aus Ungarn.
I
ch hab mich ganz bewusst zurückgehalten, bin dann an 5.Stelle dahingelaufen und hab rausgenommen um mich mit drei weiteren Verfolgern zusammenzuschließen und nicht allein im Wind zu "sterben". Aufgrund des extremen Windes galt es einen Windschatten zu suchen, allein wäre man wohl verloren gewesen bzw hätt sicher extrem viel Kraft vergeudet. So war ich dann, nach ca. 2km, Mitglied einer Vier-Mann Verfolgergruppe.

Aus der Führungsarbeit hab ich mich eigentlich rausgehalten,ein Mann ist dann noch von hinten aufgelaufen und bis ca Ende Runde 3 liefen wir so gemeinsam der Spitze hinterher. Ende Runde 3 hab ich dann leider mit zwei Verfolgern aus der Gruppe den Anschluß verloren. Somit gings für uns drei nun um die Plätze 7-9.
Ich fiel in der letzten Runde auf Platz neun zurück, konnte dann aber nochmal zurückschlagen und ca 200m vor dem Ziel einen der beiden einholen und so Platz 8 erlaufen. Dies bedeutete gleichzeit Rang 4 in der Klasse M35.

  • 1start
  • 2start

  • 3lauf
  • 4lauf
  • 5lauf
  • 6lauf

Die folgenden Bilder zeigen uns beim Zieldurchlauf nach der zweiten Runde, das Bild in der Mitte zeigt den Gesamtsieger des heutigen Tages-Thomas Bosnjak und am letzten Bild bin ich zu sehen - die Dame hinter mir ist überrundet, die Nummer 172 wurde knapp vorm Ziel von mir "niedergerungen".
  • 1Rennen
  • 2sieger
  • 3ziel


Nach meinem Einstieg in den ÖVL-Cup mit einem 25. Platz beim ersten Rennen hätt ichs nicht für möglich gehalten mich so schnell mal unter den ersten 10 zu finden darum hab ich mich heut extrem über meine Platzierung gefreut. Noch viel mehr hat mich aber meine Zeit gefreut denn mit 34:26 bin ich einen Km-Schnitt von 03:42 gelaufen und ich bin deutlich unter der von mir erwarteten Zeit geblieben. Dies entspricht genau dem Schnitt den ich beim Lauf im Wiener Prater gelaufen bin, nun das der Praterlauf  2,3km kürzer war , total flach und alles auf Asphalt. Ich habs also geschafft den selben Schnitt über eine längere Distanz und auf schwererem Boden zu laufen was zeigt das die Kurve nach oben geht.

Ebenfalls lässig war der Umstand das ich heute mal nicht dieses "Kotzgefühl" im Hals hatte und auch nach dem Zieleinlauf nicht dachte mir kommt das Frühstück gleich hoch. Zeigt wohl das ich mich ans harte Laufen schön langsam zu gewöhnen beginne.Weniger gut war das ich in Runde 4 extreme Probleme mit meinen Schuhen bekommen habe, die Fußsohle hat zu brennen begonnen so das ich nichtmehr ordentlich auftreten konnte.
Aber gut, so ist das wenn man neues Material im Wettkampft testet-man bezahlt eben für seine eigene Blödheit. *g* Rechts sind meine Rundenzeiten zu sehen. Eigentlich recht konstant.

Die Veranstaltung selbst war übrigens top organisiert. Keine Wartezeiten bei der Anmeldung, keine Probleme beim Ausfassen des Chips für die elek. Zeitnehmung, schon um 18 war die Ergebnisliste online, ein prof. Sprecher der die Zuschauer mit Infos über die Läufer und den aktuellen Zwischenstand informierte, eine Menge Zuschauer und tolles Wetter-also alles wie es sein soll. 

 

1.Runde

2. Runde

3.Runde

4.Runde

Rundenzeit

08:13

08:39

08:49

08:44

Zeit / Km

03:32

03:43

03:47

03:45

km/h

16,97 km/h

16,14 km/

15,93 km/h

16km/h

 

 

 

 

 

Das lauftechnische Ende im Jahr 2011 sollte schon vor Jahresmitte 2011 eingeläutet werden :-(

Wie nicht anders zu erwarten muss ich vermelden das ich erneut verletzt bin. Leider wohl etwas „schwerer“. Angefangen haben die Probleme Anfang  April. Ich bin extrem viel gelaufen und als Antwort meines Körpers gabs eine heftige  Beinhautentzündung. Nachdem die Trainingszeiten aber immer besser wurden wollte ich „durchziehen“ und hab weitertrainiert. Durch die ständigen Schmerzen hab ich angefangen meinen linken Fuß „irgendwie“ anders zu bewegen was dazu geführt hat das ich plötzlich leichte Probleme mit den Bändern im Haxerl bekam und auch im Bereich des Mittelfußes immer wieder Schmerzen aufgetreten sind..und ja ich bin weitergelaufen und hab blöderweise auch noch neue Laufschuhe gekauft UND JA ICH BIN EIN DEPP. Trotzdem wurden die Zeiten immer besser, die 10,5km hab ich schon mit einem 03:37er Schnitt locker runtergebogen und das sogar auf einer Runde mit zwei Anstiegen und vielen engen Kurven.

Funktioniert hat das Ganze dann genau bis zum 21.April. An diesem Tag lief ich das erste Mal im Jahr 2011 von Redfeld nach Aflenz. Anfangs liefs gut und nur mit leichten Schmerzen, anfangs…..denn auf den letzten 20min tats RICHTIG weh, es tat im Schienbein auf der Vorderseite weh, es schmerzte im Mittelfuß, es tat das Sprunggelenk weh, der ganze linke Fuß wollte mir wohl sage „Oida bist deppert – i hob weh und du host auf mi zu horchen also moch a Pause“. Und mein Haxerl sagte mir dies wohl indem es beschloss mir derartig Schmerzen zu bereiten das ich nichtmal mehr ansatzweise einen Laufschritt machen konnte. Trotzdem ich diesen Lauf mit Schmerzen beendet hab war ich 4 Minuten schneller als im Vorjahr am genau gleichen Tag-Form wäre also echt ok.

Anfangs hats grad im Schienbeinbereich so wehgetan, war so druckempfindlich und geschwollen das sich Panik breitmachte und ich echt Angst bekam mir einen Ermüdungsbruch zugezogen zu haben. Röntgen sagte nein (auch wenn das nicht 100% ist) und so galt es nun trainingstechnisch Ruhe zu bewahren, die Laufschuhe wegzustellen und (leider) zwangsweise aufs Rad umzustellen. Ich musste mir eingestehen das ichs übertrieben hab und das ich noch nicht so „weit“ bin mein ganzes Training „laufend“ zu absolvieren. Gleichzeitig galts auch sich von den gesetzten Zielen zu verabschieden und alles dem Gesundwerden unterzuordnen, die Sache RICHTIG ausheilen lassen. Das zu kapieren hat gedauert, nun, nach  über drei lauffreien Wochen kann ich zumindest wieder schmerzfrei gehen, leider ist das Schienbein noch immer recht druckempfindlich. Ich hab wohl mittlerweile 3789 Tuben aller Salben „verschmiert“ die der Markt so hergibt und hab komplett auf Radtraining umgestellt. Ich hab mich mittlerweile auch wieder ans Radfahren gewöhnt und schon etliche Einheiten mit weit mehr als 100km abgespult und die Bergauffahrtzeiten werden täglich besser. Leider aber ist der Zeitaufwand fürs Radfahren ungleich höher als fürs laufen und das passt mir so garnicht in meine Jahresplanung bzgl. Weiterbildung und darum kann ich mich nicht recht freuen über die sportliche Alternative zum Laufen. Aber gut-damit muss ich wohl klarkommen. Besser so als ganz außer Gefecht gesetzt zu sein. Man könnte sagen ich jammere auf hohem Niveau.

Wie es weitergeht? Ich hab nun geplant im Mai/Juni  und Juli nicht zu laufen. Diese lange Pause von dann fast 4 Monaten wird dafür sorgen das ich so gut wie alle meine Ziele abhaken kann. Somit werde ich schauen das ich brav radfahre, die Grundkondition „oben“  und das Gewicht unten halte,div Bergfahrzeiten ebenfalls nach unten „bringe“ und im August dann wieder langsam anfange zu laufen und mich auf 2012 vorzubereiten. Meine Ziele für 2011 werde ich „einfach“ auf 2012 verschieben und heuer werde ich vielleicht noch den einen oder anderen Rad(Mountainbike) Marathon bestreiten bzw. unter Umständen wieder mal den Großglockner bezwingen. Nachdem ich nun jo keine Ziele mehr verfolgen muss kann ich einer entspannten Sportsaison entgegenblicken und lass mich überraschen welcher „Blödsinn“ mir so einfallen wird. Im Juli steht ein Südtirol Urlaub an und da gibt’s jo einige Berge die mich reizen und an mein persönliches Limit bringen werden – und darauf freu ich mich – trotz div Probleme die mir der Sport in diesem Jahr beschert hat.
Übrigens verlief mein Training in Bezug auf Umfang und Intensität wirklich gut, ich hab richtig schön „aufgebaut“ um nun, Mitte/Ende Mai in die Phase der Intensitätssteigerung überzugehen und die Umfänge zurückzunehmen und nun die härteren Einheiten laufend zu absolvieren. Najo…mein Plan ist nun der das ich die harten Sachen eben nicht laufend ablege sondern die harten Einheiten einfach 1:1 in Bezug auf die Trainingszeit aufs Rad umlege, Intervalltraining, Schnelligkeit, Kraft usw…ob das Sinn macht? Keine Ahnung-hobs jo noch nie versucht *g*

So schön wie unten gezeigt schaut mein "Aufbau" aus,seit Jänner 2011 hat in Bezug auf Trainingsumfang alles so gepasst wie geplant was durchaus nicht so einfach ist da ich beruflich recht viel unterwegs bin und das Training bzw das Einhalten eines Planes wirklich schwer durchzuziehen ist. Auch haben div Laufzeiten immer wunderbar gepasst, eine monatliche Steigerung war immer gegeben und im Vergleich zum Vorjahr waren die Zeiten sowieso ein Wahnsinn-ich bin im März meine Trainingsrunde schon schneller gelaufen als voriges Jahr im August.


19.05.2011 / Fettmessung hochprofessionell

Durch eine Freundin hatte ich am 19.05. die Möglichkeit kostenlos an einer echt umfangreichen Analyse bzgl Körperfett unter Verwendung eines "Lipometers" teilzunehmen. Und sowas braucht man mir nicht zweimal sagen. Fazit: schaut alles wunderbar aus wie ich finde.  Auch klar zu sehen: die Zonen die ich als meine Problemzonen benennen würde SIND AUCH PROBLEMONEN :-(  Bei den Messungen wurden die sogenannte "Bioelektrische Impedanzanalyse", außerdem die Fettmessung mit Fettmeßzange und zum Schluß dann die Messung mit dem sogenannten Lipometer eingesetzt (welches die Fettschicht in mm anzeigt was ich extrem genial finde). Somit bin ich nun voll im Bilde über meinen körperlichen Zustand und freu mich das alles passt - außer mein defektes Haxerl *heul"

  • HarrysFettgesamt1
  • HarrysFettgesamt2
  • HarrysFettgesamt3
  • HarrysFettgesamt4
  • HarrysFettlinks
  • HarrysFettrechts
 


22.05.2011 2. Aflenzer Bürgeralm-Lauf / 1. Lauf zum steir. Berglaufcup 2011

  • Cupwertung: steir. Berglaufcup
  • Distanz: 7,5km
  • Teilnehmer im Ziel: 50
  • Gesamtrang: 5
  • Klassenrang: 2
  • Zeit: 00:41:13
  • Link zur Einlaufliste

Nachdem ich über ein Monat wirklich keinen Schritt gelaufen bin sind die Schmerzen im linken Schienbein zurückgegangen und ich hab mir gedacht " was solls - ich versuchs". Und da ich am Fuße der Aflenzer Bürgeralm wohne war mein Plan, einfach an den Start zu gehen und sobald Schmerzen im Bein auftreten das Rennen aufzugeben. Ich hab mich das letzte Monat mit vielen Radkilometern fit gehalten, über die Wirkung dieses Trainings auf meine Laufleistung war ich mir aber nicht im klaren.

Najo-um 11h gings los. Ich bin gleich mal sehr zügig angelaufen und schon nach kurzer Zeit hat sich eine Spitzengruppe mit 6 Mann formiert der ich, für mich überraschend, angehörte. Beim Gasthof Pierer war meine Durchgangszeit sogar 20Sekunden schneller als voriges Jahr im Rennen, auch spürte ich so gut wie nichts in meinem Bein. Zuversicht machte sich breit und so gings den Berg rauf. Irgendwann so nach 15min verlor ich den Anschluß an die Spitzengruppe und lief dann ein recht einsames Rennen bis ins Ziel. Der Sieger war überlegen vorne, danach kam eine 3 Mann Gruppe in der sich mein ehemaliger Radgegner Christian Bruggraber hervorragend geschlagen hat - er beendete das Rennen auf Platz 3. Für mich total verwunderlich gelang es mir meine Zeit aus dem Vorjahr um wenige Sekunden zu verbessern und das ohne ernsthaft trainiert zu haben-weinen könnte ich wenn ich denke was dieses Jahr möglich gewesen wäre wenn nicht ständig irgendeine Verletzung mir das Leben schwer machen würde.  Auf jeden Fall hab ich den 5. Gesamtrang geholt, in meiner Klasse wurde ich Zweiter. Oben im Ziel spürte ich dann meinen Fuß doch wieder - aber bei weitem nicht so schlimm wie befürchtet. Eine Woche nach diesem Lauf hab ich gestern wieder mal versucht auf hartem Untergrund zu trainieren - Ergebnis: eine super Zeit gelaufen - heute wieder Schmerzen im Fuß das jeder Schritt schmerzt SO EIN VERDAMMTER MIST...................

Najo..was kann man machen. Auf jeden Fall hab ich das Erreichen eines Zieles in Angriff genommen,nämlich bei drei Läufen schneller zu sein als im Vorjahr. Nun muss mir das noch bei zwei weiteren Läufen gelingen-sollte mir das Antreten noch irgendwo möglich sein schaff ichs sicher locker da ich trotz 0 Lauftraining immer noch flott unterwegs bin. Jetzt heisst weiter schmieren,schmieren,schmieren und ja nicht laufen trainieren. Das Rad wird mich also auch die nächsten öfter sehen als die Laufschuhe. Ich hoffe das meine Beschwerden sich irgendwann mal wieder verziehen und ich dann mal RICHTIG angreifen kann. Ob ich nun den nächsten Lauf zum Berglaufcup ebenfalls bestreite lasse ich noch offen, einerseits hab ich schon im Vorjahr gesehen das es beim Bergauflaufen besser "geht" mit dem Haxerl, andererseits ist der nächste Berglauf mit einer Laufzeit von 01:05-01:10 doch wesentlich länger und ich bin mir nicht sicher ob es schlau wäre daran teilzunehmen. Ich warte mal ab und entscheide dann spontan. Bis dahin werde ich weiter meine Radkilometer runterspulen in der Hoffung das ich lauftechnisch nicht allzuviel verliere.


29.05.2011 / 11. Kindberger Bike Rennen / 1. Lauf zum Obersteirer Cup 2011

  • Cupwertung: "Obersteirercup"
  • Distanz: 7,3km
  • Teilnehmer im Ziel: 42
  • Gesamtrang: 13
  • Klassenrang: 3
  • Zeit: 00:27:37

Aufgrund meiner Verletzung ist das Laufen nun jo nicht  möglich und darum bin ich am 29.05., wie angekündigt, nach ein paar Jahren Pause mal wieder bei einem Bikerennen am Start gestanden. Genauer gesagt beim "Pölzl Bergrennen" in Kindberg. Dieses Rennen ist der erste Lauf zum "Obersteirercup" bei dem sich die "Local Heros" und auch so manch ehemaliger "Echter" regelmäßig befetzen um rauszufinden wer nun der Schnellste am Berg ist-wobei man das eigentlich auch ohne irgendwelche Rennen zu fahren beantworten könnte-der Schnellste Bergfahrer in unserer Gegend ist keiner der "ehemals Echten" sondern der Schnellste ist ein ECHTER LOCAL HERO namens  Feyerer Markus-und der ist auch so gut wie immer der Schnellste.Zum Ärgernis der ehemals "Echten" *hrhr*

Diese Tatsache verträgt so manch ehemalige Rennradfahrer nicht und so kanns dann schon mal vorkommen das ein Fahrer, weil er eben wieder mal das Nachsehen hat (wobei man sich doch daran schon gewöhnt haben sollte *hrhrhr* Zuschauer die ihn anfeuern als "Trampel" beschimpft-aber so ist das halt wenns darum geht.....jo....worum gehts da eigentlich das es derartiges Verhalten rechtfertigen würde? Für soeinem Ausraster kann wohl nur ein schwer gekränktes  Ego der Grund sein....was die Sache nicht im geringsten erfreulicher macht. Aber egal-blendet man diesen mehr als peinlichen Vorfall aus war die Veranstaltung echt gelungen, super Wetter,optimale Temperatur, halbwegs großes Teilnehmerfeld mit einigen extrem schnellen Bergtieren, lässige Leichtbikes und eine Strecke die auch für "Nichtmehrradrennfahrer" wie mich einigermaßen problemlos zu bewältigen war. Und damit das Bikerennen auch die Bezeichnung verdient hat man zu 6km Asphalt noch etwas über einen Kilometer Forststraße hinzugefügt-also perfekt für mein "Querradl" das somit heute seine "RennJungfernfahrt" absolvieren durfte (bzw musste denn ich hab null Bock mich auf mein Bike zu setzen)

Witzig auch das ich nach gefühlten 45 Jahren mal wieder mit Heindl Martin am Start eines Radrennens stand-wer hätte gedacht das SOWAS nochmal passieren wird.Durchs laufen haben wir beide wieder den Weg zum Start eines  Bikerennens gefunden.Das letzte Mal dürfte dies im Jahre 1993 in Lavamünd der Fall gewesen sein.

Um 10 gings dann pünktlich los. Najo-sagen wir um 2 Minuten nach 10 gings RICHTIG los.Denn da setzten sich die Favoriten ab-alles verlief wie fast immer, Feyerer Max stand nach 2km eigentlich schon als Sieger fest,der Rest war abgeschlagen und hoffungslos zurück-im Ziel sogar mehr als eineinhalb Minuten. Immer wieder verwunderlich: Greifensteiner Andis Startphasen (denn langsamer gehts wohl kaum) und dann sein "aufkommen" zu beobachten. Diesmal hab ich das zum ersten Mal in einem Rennen mitbekommen (sonst kenn ichs nur von gemeinsamen Trainingsfahrten wo ich den ersten Kilometer immer "gewinne" und danach dann nixmehr :-) ) da ich anfangs vor ihm lag und dann, nachdem er mich überholt hat sehen hab können wie er echt unpackbar schnell die Gruppe die echt WEIT vor ihm lag ohne Probleme eingeholt hat. 

Der Rest des Rennens war wohl so wie alle Rennen dieser Serie: Neues Jahr,gleiche Strecken,selbes Spiel, gleiches Ergebnis *g*. Ich selber hatte meine liebe Not das Tempo zu halten wobei ich mit dem Ergebnis echt zufrieden bin da ich bis ins Ziel nicht eingegangen bin und mein (offensichtlich zu niedriges) Tempo von unten bis oben halten konnte.

Das hat zwar nicht gereicht um vorne mitzumischen-es war aber das was es sein hätte sollen-eine harte Belastung die zeitlich einem Lauf nahekommen sollte. Ich hab mich anfangs irgendwo um den 15. Platz eingereiht, den Anschluß an die Gruppe vor mir recht schnell verloren um dann noch gegen Mitte des Rennens einen Mitstreiter niederzukämpfen und einen weiteren einzuholen-wobei mir dieser dann das Leben schwer gemacht hat, meinen Antritt 500m vorm Ziel aber nixmehr entgegenzusetzen hatte.Im Endeffekt hats in der Gesamtwertung Platz 13 eingebracht und in der Klassenwert den dritten Platz.
Ich bin auch erfreut darüber das mein Rückstand sich in Grenzen gehalten hat-hätt mir nicht gedacht das ich so "nah" dran sein werde im Ziel. Und sogesehen war der heutige Renneinsatz eine nette und lässige Sache die nach einer Wiederholung schreit.


Eines ist nach diesem Rennen auch klar: ich bin vom Läufer zum Radfahrer geworden und hab nun den Schritt zurück zum Läufer endgültig getan denn meine Laufergebnisse sind wesentlich besser als mein Radergebnis obwohl die Läufe die ich laufe doch in Bezug auf Besetzung und Anzahl der Teilnehmer höher einzustufen sind. Aber gut - wieder ein Läufer zu werden war jo seit Anfang 2010 das Ziel-sogesehen: Mission erfolgreich erledigt-ich fahre schlecht Rad-bin also kein Radrennfahrer mehr *g* und damit ich irgendwas bin bin i nun halt ein Läufer (der nicht laufen kann/darf). Eigentlich alles ganz einfacher...oder so..

Hier noch die Links zur  "Zieleinlaufliste", und hier die Klassenergebnisse.

  • 04.06
 

13.06.2011 / Dachstein Berglauf / 2. Lauf zum steir. Berglaufcup 2011

  • Cupwertung: steir. Berglaufcup
  • Distanz: 12,130km
  • Teilnehmer im Ziel: 70
  • Gesamtrang: 7
  • Klassenrang: 1
  • Zeit: 01:06:45
  • Link zum Ergebnis

13.06.....ein in meiner Erinnerung total ungutes Datum denn genau vor einem Jahr hatte ich in der Früh vor dem Dachstein Berglauf einen Migräneanfall und bin den Lauf dann unter "Drogeneinfluß",sprich unter Einfluß einer Triptan Tablette gelaufen. Die Leistung damals war wenig gut aber erst dieses Jahr wurde mir bewusst das der Lauf im letzten Jahr wohl am Limit war und man sowas nicht unbedingt machen sollte denn ich hab dieses Jahr bemerken müssen das ich so gut wie den gesamten Streckerverlauf nichtmehr im Gedächtnis hatte und auch in Bezug auf den ganzen Tag Probleme hab mit der Erinnerung, ich hab also echt Gedächtnislücken und das ist jo scho bedenklich...najo auf jeden Fall habe ich gehofft das dies heuer alles besser werden wird. Im Vorfeld hatte ich nach wie vor mit meiner Fußverletzung zu kämpfen,nach wie vor spielt sich mein gesamtes Training am Rad ab da ich in den letzten 1,5 Monaten wirklich versucht hab meinen Fuß zu schonen. Hier ein kleiner Auszug aus meiner PolarProTrainer 5 Trainingsübersicht. (gelb=laufen / schwarz=Rennrad / blau=Querradl / orange=Nordic Walken)
In den letzten 52 Tagen war ich also genau dreimal laufen. Was wohl für einen Läufer nicht sonderlich oft ist *g*. Am Rad war ich dafür extremst fleissig aber leider kommt hier ein Nachteil des Radtrainings zu tragen: ich nehme dabei zu da meine Oberschenkel sich aufblähen. Komisch da ich extra hochfrequent fahre um genau das zu verhinden was leider nicht so gut geklappt hat. Seit 21.04 hab ich ca 2kg zugenommen und bei meinem für einen Bergläufer eh scho recht hohen Gewicht  im April (ca70kg) tun 2 kg mehr eben nochmal weh. Und da mir auch die laufspezifische Belastung fehlt wirkt sich jeder Kilo doppelt bremsend aus. Aber gut, andererseits muss man sagen das mein Fuß aktuell den Anschein macht besser zu werden, die Druckempfindlichkeit ist nach wie vor da und es tut nach wie vor echt weh wenn man draufdrückt, ich hab aber heute im Lauf wieder gemerkt das es, solange ich nicht bergablaufen muss eigentlich ganz gut "geht".

Um 09:30 wurde es dann ernst-der Starter schickte uns auf 12,13 km lange und mit 1087 Höhenmetern auch recht fordernde Strecke. Das lässige an dieser Strecke ist das sie extrem abwechselungsreich ist, es gibt Forststraßen, Asphaltstraßen, Waldwege, Wurzelpassagen, mal gehts richtig steil rauf, dann wieder lässig flach durch den Wald oder mal auch etwas länger bergab-alles enthalten,wirklich abwechslungsreich. Gleich zu Beginn war es wie es immer ist: eine kleine Gruppe der auch ich angehörte setzte sich mal ab, angeführt von Bruggraber Christian. Nach ein paar Minuten haben sich 3 Mann abgesetzt,ich selber hab dann an die Verfolger dieser 3Mann Gruppe ebenfalls den Anschluß verloren und lief dann ein einsames Rennen, von hinten war keine Gefahr vorhanden, eine Chance nach vornezukommen gab es für mich auch nicht.

Nach  ca. 40 min hab ich dann das fehlende Lauftraining zu spüren bekommen. Ich hatte kurzzeitig keine Kraft mehr meine Beine ordentlich aufzuheben und musste dann teilweise auf der Forststraße gehend die Strecke bewältigen. Im oberen Bereich wo es dann recht falch wurde bzw auch bergab ging ists dann wieder besser geworden aber leider konnte ich auch bergab nicht voll Druck machen da ich grad beim runterlaufen meinen Haxen schon stark gespürt hab. So wars dann für mich eigentlich ein etwas fades Rennen weils nur darum ging nicht voll zu verrecken und mein Rehbeinchen zu schonen und beides gelang mir dann auch ganz gut,hätt ich Druck gehabt wären vielleicht noch 30 Sekunden "zu holen" gewesen.Meine Pulsuhr hat mir auch verraten das ich niemals in den Bereich "180 oder drüber" gekommen bin, ganze 39min bin ich sogar "nur" im Bereich 141-160 gelaufen aber ich hatte einfach nicht die Kraft, mehr rauszuholen.Ich denk wenn ichs mal schaff ohne ein Problem und in guter Trainingsverfassung an den Start dieses Rennens zu gehen ist eine Zeit unter 01:05 sicher machbar....aber es kommt jo noch das Jahr 2012.... vom Lauf gibts auch Fotos, meine Freundin Petra hat sich die "Drecksarbeit Betreuer" mal wieder angetan und dafür sog i DANKE. Das erste der folgenden Bilder zeigt Christian, den Gesamt Dritten und Klassensieger der Klasse M30, der Typ in der Mitte bin ich auf Platz sieben liegend kurz vor dem Ziel  (und nachdem ich das Foto gesehen hab ist mir auch klar wieso mich ein Zusehen mit "gemma Mister Oberschenkel" angefeuert hat) und das dritte Bild zeigt Propst Thomas im Zielsprint den er dann auch überlegen gewonnen hat. Ajo-wollt ihr mal eine RICHTIG SELBSTKRITISCHEN Menschen kennenlernen - ich sag nur "Propst Thomas".

  • 01Chri
  • 02Harry
  • 03Tom

Ich bin  in einer Zeit von 01:06:45 auf Gesamtplatz 7 ins Ziel gekommen, meine Klassenwertung (M35) hab ich recht deutlich gewonnen. So muss ich sagen das ich, wie auch schon beim Lauf auf die Aflenzer Bürgeralm,mit meiner Zeit und meiner Leistung sehr sehr zufrieden bin und ich denk wenn sich die Sache mit dem Bein weiterhin gut entwickelt und ich vielleicht in 2 oder 3 Wochen wieder mit Lauftraining anfangen kann könnte die Saison noch super werden, grad in Bezug auf die Halbmarathonzeit von <01:20 wärs interessant. Und auch beim einen oder anderen Lauf zum Volkslaufcup würd ich gern noch an den Start gehen.

Die Gesamtwertung hat heute Bogner Sven vor Selmeister Klaus und Bruggraber Christian gewonnen. Hier noch Bilder von der Siegerehrung. Bild 1 zeigt die Top 3 der Klasse M30, Bild zwei die Sieger der Klasse M35 und am dritten Bild die 3 Tagesschnellsten.
  • 01M30
  • 02M35
  • 03Gesamt

Das heutige Abschneiden hat außerdem dafür gesorgt das ich nun in meiner Altersklasse die Gesamtwertung zum steir. Berglaufcup anführe und in der alterklassenunabhängigen Gesamtwertung sollte ich, so ich mich nicht verrechnet hab, nun hinter Selmeister Klaus und Bruggraber Christian auf Platz 3 liegen. Ebenfalls erfreulich für mich; ich bin einem meiner Ziele für 2011 einen Schritt nähergekommen denn ich hab heute beim zweiten Lauf schon zum zweiten Mal eine Laufzeit aus 2010 verbessern können. Und zwar bin ich diesen Lauf heute um 03:20min schneller gelaufen als 2010. Somit fehlt mir noch eine schnellere Zeit als 2010 und das erste der gesetzten Ziele wäre trotz der Probleme in diesem Jahr abgehakt. Auch freut es mich das der Veranstalter beim Thema Zeitnehmung auf "Pentek" setzt - hier der Link zum Ergebnis des heutigen Tages.

Fazit: schöner Lauf, perfektes Laufwetter, ein zufriedenstellendes Ergebnis und einem Ziel einen Schritt näher = alles wunderbar


17.06.2012 / Ossiacher Volkslauf

  • Cupwertung: österr. Volkslaufcup
  • Distanz: 7 km
  • Teilnehmer im Ziel: 149
  • Gesamtrang: 12
  • Zeit: 00:27:07
  • Ergebnisliste

Nachdem mein Haxn nach dem Dachstein-Lauf den Anschein machte "zu halten" und die Schmerzen im erträglichen Bereich lagen und ich mir aktuell denk es ist jetzt eh scho wurscht wenn ich mir bei einem Lauf "den Rest" gebe (da ich am 3.08. meinen Arzttermin bzgl Haxnproblem hab) lauf ich nun jo wieder-zumindest nehme ich an Läufen teil (trainieren tu ich nicht), ich melde mich immer erst vor Ort nach um flexibel zu sein in meinen Entscheidungen bzgl. Antreten oder nicht. Und so hab ich mich entschlossen beim 10 Lauf zum öster. Volkslaufcup an den Start zu gehen. Auch mit dem Hintergedanken eines meiner Ziele für 2011 vielleicht doch irgendwie zu erreichen-nämlich in der Gesamtwertung in meiner Ak unter die ersten Drei zu kommen. Wie auch in den Wochen zuvor hab ich kein Lauftraining absolviert sondern bin "nur" rad gefahren. Mittlerweile bin ich also in Woche 9 ohne Lauftraining.

Pünktlich um 19h gings los. Für mich etwas verwunderlich gings diesmal sehr langsam los, der erste Kilometer wurde von der Spitzengruppe die aus dem späteren Sieger (Kratzwald Josef),einem weiteren mir nicht bekannten Läufer und aus dem späteren Verlierer (Schuster Harald) in 03:32 gelaufen. Die WIRKLICH schnellen Leuten haben heute also gefehlt wodurch wohl auch dieser langsame Start zustandekam,  dieser langsame Start ermöglichte es mir aber auch die ersten 2 Kilometer doch tatsächlich auf Platz 3 liegend durch Kärtnen zu hoppeln. 
Tjo - das war nun das Positive aus meiner Sicht-danke für das Lesen dieses Berichtes-hier eine kurze  Zusammenfassung der Geschehnisse-und nur die braucht ihr auch merken: Schuster Harald / Platz 3. Danke fürs Lesen und wir sehen uns beim nächsten Lauf.

Für alle die es nun  "besonders genau" wissen wollen hier der Detailsbericht:

Nach 2 Kilometern war das Rennen leider NICHt vorbei *g* ab Kilometer 2 machte sich dann aber leider bemerkbar das Läufer die nicht laufen auch keine schnellen Läufe laufen (ACHTUNG-LEBENWEISHEIT!). Ich bin kontinuierlich  zurückgefallen wobei mein Fuß sich ganz brav benommen hat, einzig auf den Bergabstücken hats scho  wehgetan-ich glaub aber nicht das ich deswegen bewusst langsamer gelaufen bin.

 Ich hab einfach bemerkt das mir das Lauftraining fehlt, ich war teilweise etwas "stolpernd" unterwegs, hab keinen schnellen Schritt hinbekommen,ich hatte "schwere Arme", hab geschnauft wie ein Viech und jeden meiner Kilos verflucht während sich mein Puls im Bereich zwischen 175 und 180 bewegte. Und so kann man eben nicht sonderlich lange ein gutes Tempo laufen,kämpft man schon ab Kilometern 0 mit sich selber  wird das nix gscheites und meine Kilometerzeiten verlangsamten sich somit ständig und wanderten Richtung 4min/km wie die Zeiten aus dem ProTrainer belegen. Was traurig ist denn eine Km Zeit von unter 03:40 (03:37) hab ich heuer schon über 7km auf schwererer Strecke geschafft. *heul* Die Zeiten rechts sind die gelaufenen Kilometerzeiten. Wie man sehen kann braucht man sich auf diese Zeiten wenig "einbilden"

Auch muss man eines wieder klar sagen: im Volkslaufcup kannst du dir keine 2 Minuten "Erholungspause" gönnen, die Dichte ist recht hoch (im Gegensatz zum steir. Berglaufcup wo man auch im "Einbruchsfalle" nicht hoffungslos zurückfällt) ,die Läufe sind mit 7-10km extrem kurz und sehr sehr viele Läufer können über diesen Zeitraum einen Km Schnitt im Bereich um 03:45-03:50 laufen. Aber nur wenn man unter diesem Schnitt bleibt ist man vorne (wobei "vorne" wohl ein dehnbarer Begriff ist) und sobald man über 03:45 für den Km läuft ist man fällig und wird von der Masse von hinten überrollt. So wurde diesmal ich ab dem Moment wo ich eben nichtmehr unter 03:45 lief-also ab 2001 Meter, überrollt. Zuerst hat mich eine größere Gruppe eingeholt wodurch ich dann auf Platz 9 zurückfiel, ca 2 Kilometer vor dem Ziel kam dann nocheine Gruppe und schon lag ich nurmehr auf Rang 12-so schnell gehts von vorn nach hinten-ich bin mit dem Zählen fast nicht mitgekommen :-(  Najo auf jeden Fall kam ich dann auf Platz 12 liegend ins Ziel, mit einem Km Schnitt von bedenklichen  03:52. Ingesamt erreichten  149 Läufer das Ziel des 7km Laufes. Im Ziel war ich einerseits froh das es so gut ging wie es ging, aktuell denk ich mir aber jedes Mal "was wär doch alles möglich ohne diesen verdammten "Haxendefekt". Andererseits denk i mir auch das es gut zu wissen ist das man auch ohne Lauftraining halbwegs vorn dabei ist und das macht Mut fürs nächste Jahr. Trotzdem ists irgendwie frustierend wenn ständig irgendwas wehtut und man nicht kann wie man möchte.......aber gut, das fällt dann wohl unter "harte Zeiten" und sowas macht angeblich mental härter. Ich sollte also 2012 die härteste Sau unter den "Volksläufern" sein. Außerdem hob ich schon vor 15 Jahren zu meinem Trainingspartner dem Greifi immer wieder gesagt wenn ein Neuer im Austria Cup auftauchte und voll "dabei" war: "Wart ab Andi-das zweite Jahr, DAS ist das schwere Jahr".

Leider war dies in diesem Jahr übrigens auch meine bisher allerschlechteste 7km Zeit. Die beste 7km Zeit bin ich im Training am 18.04. mit 25:17 gelaufen, die zweitbeste am 19.03. mit 26:16. Man sieht hier also doch wie stark ich abgebaut hab oder wie schnell ich vor meiner Verletzung unterwegs gewesen bin. Hier nun ein paar Bilder. Und übrigens-kann mir mal jemand erklären wieso Frauen immer lachen wenns Sport machen? Wieso grinst eine Frau wenn sie sich quält? I kapier das nicht.

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Die folgenden Bilder zeigen mich zweimal am Weg ins Ziel und Bild zeigt mich im Ziel-der Blick sagt mehr als 1000 Worte und Petra scheint sich zu fragen "is des jetzt mein Freund oder wos is do los-der schaut irgendwie komisch aus".
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Wer mich kennt weiss auch das ich ein "alter Motzer" bin und ständig sudere und jammere und schimpfe. ABER es gibt Ausnahmen und diese Veranstaltung war wieder eine dieser Ausnahmen. Ingesamt waren bei allem Bewerben über 500 Sportler am Start, trotzdem gabs 0 Wartezeiten, weder bei der Anmeldung noch bei der Getränke und Essenausgabe noch an anderer Stelle. Man hat eine Menge aufgebaut, wieder gabs eine Pentek Zeitnehmung, die Siegerehrung wurde auch recht schnell nach Ende des Halbmarathons gemacht, es gab genügend Verpflegung, der Transport der Läufer zum Start per Bahn oder Schiff(!) war auch witzig und das ganze "drumherum" war ebenfalls perfekt.

Ich musste aber auch sagen das Kärnten "anders" ist-dies war mir soweit zwar bekannt weil ich jo ein paar Kärnter kenne *hrhrhr* (bei denen ich mich hiermit für die Unterstützung sowie für  die Fotos und Videos bedenken möchte) als dann aber die Siegerehrung war dachte ich mir man sollte den Slogan "Kärnten ist anders" überdenken und den etwas abwandeln-so in Richtung "Kärnten ist GANZ ANDERS".  So genau kann ich die Geschehnisse der Siegerehrung nicht beschreiben denn ich hab das System der "Stockerlplätze" bis heute nicht kapiert was aber nicht daran liegt das ich noch so vom Lauf fertig bin, nein, es liegt DEFINITIV am System. Ich kanns auch nicht wirklich beschreiben....es war so das Frauen, Männer U20 usw alle irgendwie gemeinsam auf den riesengroßen Stockerln standen und ich mich dauernd gefragt hob "wer san die do oben jetzt und was haben die getan?". Ebenfalls witzig: es gab keine Altersklassen, nur "Manderln" und "Weiberl" wurden in der Ergebnisliste getrennt. Irgendwie "alternativ". Aber sonst war alles geil in Bodensdorf und i denk i werd da nächstes Jahr wieder am Start stehen und dann die Strecke mit einem 03:35 Schnitt absolvieren und um den Sieg mitlaufen-so der Plan.


18.06.2011 / "Omya MTB Rennen", Steinbruch Gummern

Da ich durch meinen Start beim Ossiacher Volkslauf sowieso in Kärnten war und durch den späten Start auch eine Übernachtung fällig wurde hab ich auf Erichs Hinweis hin gleich an einem Bike Cross Country Rennen teilgenommen. Cross Country...wann war ich bei sowas zum letzten Mal am Start? 2006 war das. Also vor 5 Jahren. Najo..lange Zeit *g* aber ich hab gehofft das man sowas "eh immer irgendwie hinbekommt" da ich jo aktuell echt viel am (Renn) Rad sitze.....NAJOOOOOO..also eher "na" als "jo"

Also in der Früh hin, Startnummer montiert, Strecke angeschaut und gleich gedacht "Ui-Antreten ist ein schwerer Fehler" denn gleich nach dem Start baute sich eine Wand auf und was ich von Wänden in Verbindung mit "biken" halte ist jedem der mich kennt bekannt-i mogs ned. Oiso hab ich schnell gewusst das dies zach werden wird. Mit Maier Roland und Dietrich Erwin standen auch zwei Gegner aus den guten alten Zeiten zur Verfügung. Also fast wie früher. Wobei man sagen muss das es nicht nur fast wie früher war, es war wie früher wenn man sich abseits des Austria Cups bewegte. 5 min vor dem Start versammelte sich eine Truppe von ca 13. Startern..."ach wie spannend" dachte ich mir. Und wieder wunderte ich mich denn so wie früher scheints auch aktuell so zu sein das der Bikesport einfach keinen Menschen interessiert. Und wenn man dann vortags noch an einem "Megaevent" wie dem Ossiacher Volkslauf teilnimmt kommt schon sowas wie Frust auf. Aber gut, kommt halt Frust auf, ich bin eh eine harte Sau...glaubte ich. Denn ca 2 Sekunden nach dem Start wusste ich das der Frust nicht aufkommt sondern schon da ist und das ich weder eine harte Sau noch eine Kampfsau bin am heutigen Tag. Gleich nach dem Start spürte ich das heute ein harter Tag werden könnte. Meine Haxen drehten sich so garnicht, nach einer Minute Anstieg hob ich mich schon selbst verflucht für diese Blödheit.  "Ich will nicht biken, ich will keine Bikerennen fahren und mich interessiert der Bikesport nichtmehr- was moch i do nur" ging mir durch den Kopf. Und so gings dann die erste Runde doch recht mühsam durchs Gelände. Selbst runterfahren macht mir keinen Spaß mehr, die Hände haben wehgetan, das Bike hats durchgerüttelt, mir wurde bewusst das dies einfach nichtmehr mein Sport ist den ich so lang so gerne betrieben habe. Najo auf jeden Fall hab ich mich so durch die erste Runde geschleppt und mich dann anfangs der zweiten Runde etwas erfangen,ich hab meinen Rhytmus gefunden und das Fahrgefühl wurde "besser" (es wechselte also von "vui scheisse" in den Bereich "scheisse")

In der zweiten Runde ganz oben angekommen war ich wenig froh das ich nun wieder runter MUSSTE (früher "durfte" ich, heute "muss" ich, dies zeigt das ich mein Bike verkaufen sollte). Leicht "angeschossen" versuchte ich mich in die Abfahrt zu stürzen, merkte aber nach wenigen Metern das "wild reinfahren" auch bedeutet Kraft zu brauchen um das Gerät zu kontrollieren und das nächste was ich merkte war das ich diese Kraft nichtmehr habe weil ich müde bin. Und so hats mich in Richtung einer Gruppe fieser Steinbrocken getrieben der ich nichtmehr ausweichen konnte weil ich körperlich und geistig einfach extrem müde war. Ich hab gehofft Glück zu haben und diese Steingruppe halbwegs brauchbar zu überwinden was nicht sonderlich gut klappte: "Potschn". Najo, ich bin ehrlich: an diesem Tag hielt sich mein Frust in Grenzen über den Defekt, es wär sowieso nix geworden, weder meine Leistung noch meine Motivation hätten etwas brauchbares zugelassen.

Aber nach diesem Tag ist eines sicher: Ich werd nie wieder ein Cross Country fahren, es taugt ma einfach nichtmehr, die Zeiten sind vorbei. Und so hat der Tag doch auch was gebracht-ich hab gelernt und eingesehen das ich mal ein Mountainbiker gewesen bin und ganz sicher keiner mehr bin und auch niemals wieder ein sein werde.Und ich muss ehrlich sagen das mich das ein bissl traurig macht wenn ich bedenk wie sehr ich den Sport doch gemocht habe. Aber die Zeiten ändern sich, damals, als ich Biker war, hab ich immer gesagt das ich nie wieder laufen würde. Tjo und nun lauf ich wieder......und zwar besser als ich Rad fahre.

Die Veranstaltung selber muss übrigens gelobt werden, trotz wenigen Teilnehmern hatte man eine Chipzeitnehmung, einen Sprecher,  Zuschauertransport in den Steinbruch wo das Rennen standfand,später gabs dann SPITZENMÄßiGE Bratwürstel und andere Fleischbrocken-echte Sportlerverpflegung also, und die Pokale wären es echt wert gewesen dafür zu kämpfen. Umso trauriger ists dann wenn nur so wenige Teilnehmer vor Ort sind. Es gab  an diesem Tag auch was "großes" zu sehen-hat zwar nix mit meiner Leistung zu tun gehabt denn die war klein, aber wirklich groß sind die Arbeitsgeräte in soeinem Steinbruch wie die folgenden Bilder zeigen. Übrigens hab ich mich im Rennen zu gefühlt als wär mir der Bagger vor dem Rennen über die Oberschenkel gerollt.

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23.06.2011 / Mugl Berglauf / 3. Lauf zum steir. Berglaufcup

  • Cupwertung: steir. Berglaufcup / 3. Lauf
  • Distanz: 9,9 km
  • Gesamtrang: 13
  • Klassenrang: 2
  • Zeit: 01:05.08
  • Ergebnisliste

Der Mugel-sowas wie der Hausberg der Brucker,stand dieses Jahr auch wieder am Programm des steir. Berglaufcups. Nachdem an ein Lauftraining nach wie vor nicht zu denken war und ich die Saison sowieso schon abgeschrieben hab hab ich mich entschieden trotz Schmerzen mitzulaufen, "weils eh scho wurscht is".
Für mich wars das erste Antreten bei diesem Lauf. Die Strecke kannte ich von einer Radauffahrt aus dem letzten Jahr,ich wusste also das es oben RICHTIG zach wird aber auch der Rest des Laufes ist nicht ohne da selbst die Sandstraße schon sehr sehr steil ist. Und wie es sich so gehört hats dann auch pünktlich um 10h zu regnen begonnen was die Sache auch nicht einfacher machte. Für mich kam erschwerend hinzu das ich schon bei den ersten lockeren Einlaufschritten merken musste das der Fuß nach wie vor weh tut womit einlaufen und aufwärmen gleich mal auf unbestimmt verschoben wurden. Dementsprechend nervös ging ich ins Rennen, wieder mit dem festen Vorsatz das Rennen sofort aufzugeben wenn die Schmerzen zu stark werden.

Nach dem Start gings schnell wie immer, die Kenianer setzten sich ab-dann kamen Bruggraber Christian, Nudl Richard, ich und noch ein paar andere-danach dann länger nix. Zu meinem Glück haben die Schmerzen in meinem Fuß sofort nachgelassen als es steiler wurde was mir ein recht "normales" Laufen ermöglichte. Leider wurden die körperlichen Schmerzen durch mentale Schmerzen abgelöst welche durch ein Überholmanöver der kenianischen Dame ausgelöst wurden. *g* 
Nach ca. 2 Kilometern wars wieder soweit, das fehlende Training sorgte dafür das ich nichtmehr laufen konnte und die erste Gehpause einlegen musste, ach tut das gut im Kopf der Erste zu sein der gehen muss *kotz* Laufen ohne Training ist einfach fürn Arsch . Gut fürs Kopferl: die Dame aus Kenia war dem Berg auch nicht ganz gewachsen und ich habs wieder geschnappt. *g*

Ich fiel auf jeden Fall weiter zurück und irgendwie hat mir jeder (Geh)Schritt ein bissl Motivation genommen. Es ist einfach mühsam wenn man sieht das man der Einzige ist der geht. Ich hab aber noch das  Glück das ich sehr schnell gehe und dadurch einen Gegner gefunden hab mit dem ich mich bis oben bekämpft hab und den ich dann in "Grund und Boden" gegangen bin *g*  (er lief) und somit immer noch halbwegs gut plaziert ins Ziel kam-es macht aber einfach keinen Spaß wenn die Form nicht passt und man ständig daran denkt wieviel besser man doch nicht sein könnte wenn nicht ständig irgendwas zwicken würde. Und mit jeder Woche die ich nicht laufe werden die Wettkämpfe bzw Resultate schlechter. Zwar nicht unbedingt in Bezug auf die Plazierung aber in Bezug auf die Zeiten und das Laufgefühl-und die beiden Dinge sind wichtiger als Plazierungen. Die Plazierungen sind immer im selben Bereich da ich zu langsam für die "Spitze" bin aber trotz allen Problemen immer noch zu schnell für die hinteren Gruppen. Und so lauf ich im Niemandsland durch die Gegend, dort wo sich außer mir nur wenigen bewegen. Entweder sind meine Gegner wesentlich schneller oder wesentlich langsamer. Und der Plan für heuer war eigentlich aus dem "Niemandsland" in die vordere Gruppe vorzustossen.

So kam ich als 13. in der Gesamtwertung und auf Platz 2 in meiner Klasse ins Ziel, hab meinen Vorsprung im steir. Berglaufcup in meiner Altersklasse ausgebaut und war trotzdem nicht zufrieden obwohl man sagen muss das es auch keinen Grund gibt unzufrieden zu sein denn in Anbetracht der Umstände sind meine Ergebnisse eigentlich ganz gut. Ich weiss also nichtmal ob ich mich über die Ergebnisse freuen soll oder ob ich jammern soll weil mehr zu holen wäre. Gewonnen hat, total überraschend, ein "Paket" von Kenianern.

Hier nun ich beim "Laufen"-so man meine Art der Fortbewegung noch als laufen bezeichnen darf. Ein Danke für die Fotos an "Papa Feyerer"-die Bilder sind echt super-vor allem in voller Auflösung.

  • Mugel1
  • Mugel2

Leider haben Bergläufe den Nachteil das man wieder runter muss. Und so gings laufend den Mugel wieder runter. Hört sich nicht schlimm an denn "wer rauflaufen kann der kann auch runterlaufen" so die Theorie. Najo, mein Fuß teilte mir tags darauf  dann "unüberhörbar" mit das er runterlaufen scheisse findet, ein bissl geschwollen und mit starken Schmerzen begrüsste mich mein mittlerweile ungeliebtestes Körperteil am Morgen danach. FRUST FRUST FRUST


26.06.2011 / Zirbitzkogel-Berglauf

  • Cupwertung: steir. Berglaufcup / 4. Lauf
  • Distanz: 10,2 km
  • Höhenmeter: 1106
  • Gesamtrang: 14
  • Klassenrang: 3
  • Zeit: 01:13:53
  • Ergebnisliste

Nachdem ich vom Mugel Berglauf noch nichtmal ansatzweise erholt hatte stand als nächster Lauf zum steirischen Berglaufcup, der Zirbitzkogel Lauf am Programm. Durch das fehlende Lauftraining tun mir die Laufwettkämpfe nun wieder doppelt weh und sorgen für  Muskelkater,eine Sache die ich normalerweise nicht (mehr) hab nach einem Wettkampf. Auch mein Beinproblem meldete sich nach dem langen "Runterlauf" vom Mugel wieder recht laut zu Wort.  Zusätzlich ist der Zirbitzkogellauf der längste Lauf  im Programm des steir. Berglaufcups und jedem Klugscheisser der sich nun denk "lauf halt schneller dann dauerts ned so lang" wünsch ich ein gebrochenes Bein ;-) Bei dem Lauf gehts von St.Anna auf das Zibitskogel Schutzhaus. Man sieht übrigens vom Start schon das Ziel - sehr angenehm *g*. 1106 Höhenmeter auf 10,2 Kilometer verteilt,schreibt man dies hier so nieder hört sichs irgendwie harmlos an aber der Lauf hats WIRKLICH in sich denn was sich da ab ca. der Hälfte der Strecke vor einem aufbaut muss man gesehen und erlaufen haben. Voriges Jahr dachte ich, als ich nach einer Stunde Laufzeit zum ersten Mal das Ziel sah, das ich nun einfach zusammenbreche und sterben werde so gehts da rauf. Dieses Jahr war ich vorbereitet (zumindest mental-körperlich eher nicht-Stichwort: Fußverletzung).

Der Startsprecher versüßte uns die Wartezeit auf den  Startschuß mit Worten wie "oben hats 4°C, es regnet und ist neblig" *g* das hört man doch gerne.Auch kann man vom Start,wie schon erwähnt, normalerweise das Ziel sehen,diesmal sah man....nichts, wegen dem Nebel der das Schutzhaus einhüllte. Und wenn man da so dieses Nichts anschaut bekommt doch direkt Lust da "reinzulaufen" bzw. fängt kurz an sich zu überlegen wegzulaufen...aber zum Glück konnte man nicht sehen wie es oben wirklich war denn sonst hätt ich gleich das Handtuch geworfen. 
Die kenianische Truppe von run2gether war auch wieder zahlreich vertreten womit schon mal im klar war welche Hautfarbe der Sieger haben wird. *g*

Nach einem kurzen Einlaufen war ich schon leicht grantig da ich sofort erkennen konnte das ich weit entfernt bin in Form zu sein, leichtfüßig enteilte mir Christian Bruggraber schon beim Aufwärmen und ich hab mich schwer wie ein Elefant gefühlt und mindestens gleich fett, der magere Christian, die Kenianer....wobei die alle zusammen wohl noch 5 Kg leichter waren als ich allein.....der Tag fing also nicht gut an.

Also alles geil als es um 10:30 losging.  Wie nicht anders zu erwarten hatten die Kenianer ca 10 Sekunden nach dem Start  schon einen Vorsprung von ca 10 Sekunden und ein paar Metern rausgelaufen-man muss das sehen um es zu glauben, nach 10 Schritten sind die schon mit einem "Loch" vorne. Afoch a Wahnsinn. Und das obwohl mit Pripfl Peter einer der besten österr. Bergläufer am Start stand. Ich kapier das ned, die anderen kapieren das ned, keiner kapiert das.......wär ein gutes Thema für die Sendung mit der Maus denn was dorzt erklärt wird kapiert jo irgendwie jeder.


Najo-ich selber musste schon nach ca 8 Laufminuten die erste Gehpause einlegen, ich glaub dort wo ich schon gehen musste ging von den Top 30 sonst keiner, wie schon bei den letzten Läufen hatte ich fürs "Nicht-Lauftraining" schwer zu büssen. Mir fehlt die Kraft meinen Kugelbauch schnell raufzubewegen, außerdem haben die Wurzelpassagen auf der ersten halbe Stunde meinen verletzten Haxen ganz ordentlich hergenommen und ich war ständig damit beschäftigt nicht umzukippen, nirgendwo draufzusteigen und den Haxen zu entlasten. Und wer den linken Haxen entlastet der...jo...was wohl? Genau-der überlastet den rechten Haxen. Der "schlief" dann nämlich ein und war 10 oder 15 min nichtmehr zu spüren *g*. Als mir dann noch drei Damen um die Ohren liefen war ich frustiert denn die haben mich im Flachen  überlaufen das mir ganz anders wurde aber genau in dem Moment hatte ich das Glück von zwei weiteren Läufern eingeholt zu werden deren Tempo ich mitgehen konnte.  Das sorgte dann für Abwechslung, Kampf und Spannung und auch für Zusatzmotivation. Und so liefen,gingen und  torkelten wir dem Schutzhaus entgegen, wurde es flach verlor ich auf meine zwei Begleiter, wurde es steil schaltete ich auf gehen um und holte wieder auf, einer setzte sich dann mal ordentlich und uneinholbar ab, der Zweite Mitstreiter  konnte im oberen Bereich mein Gehtempo nichtmehr halten. Auch hatte ich das Glück die zwei kenianischen Läuferinnen plötzlich in Sichtweite zu haben und an diesen hab ich mich dann nach vorne "gesaugt" und sogar noch einen bisher von mir nie geschlagegen Konkurrenten konnte ich wenige Meter vor dem Ziel noch überholen.

  • Chri
  • Harry1

Kurz vorm Ziel war das Wetter übrigens extremstens-es war so windig das ich meine Kappe annehmen musste und als der kalte Wind meine verschwitzte rasierte Birne "streichelte" hob i richtig Kopfschmerzen bekommen und der eiskalte Regen dazu haben mich kurz verzweifeln lassen-wär das Wetter schon weiter unten so gewesen hätt ich wohl aufgeben müssen denn i hab echt geglaubt mir zerreissts das Kopferl-es entwickelte sich aufgrund der Kälte sowas wie der mir leider sehr vertraute Migränekopfschmerz.....das war echt brutal. Zum Glück war das wenige Minute vorm Ziel und ich wusste das oben mein Hauberl auf mich wartet.

  • Harry2
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Oben angekommen bin ich dann auf Platz 14. liegend was mich sehr gefreut hat, in meiner Klasse wurde ich Dritter und hab damit meinen Vorsprung im steir. Berglaufcup in meiner Klasse auch ordentlich ausbauen können. Auch freuts mich das ich wieder bis oben gekämpft hab und ich letzten Drittel des Rennens insgesamt 4 Leute überholt hab und das obwohl diese Vier schon weit vor mir lagen und auch schon außer Sichtweite waren. Das Kämpfen hat sich also wieder mal gelohnt. Und das ist auch das einzige was ich in diesem Jahr echt gut mache - ich kämpfe brav durch und geb nicht auf.

Lobend erwähnen muss man das der Veranstalter oben einen Mann einteilte der uns Läufer schon mit unserem Kleiderpaket erwartet hat und wir uns so das Suchen unserer Rucksäcke im Haufen ersparen konnten was in dieser Kälte wirklich ein Segen war. Die Veranstaltung war, wie schon im Vorjahr,wieder perfekt. Von der Anmeldung bis zur Startnummernausgabe,über den Empfang im Ziel inkl. Verpflegung (heissen Tee-ebenfalls sehr wichtig) und der Siegerehrung war alles perfekt organisiert, der Platzsprecher war unterhaltsam, die Gegner waren spitzenmäßig. Und besonders lustig: einer meiner Gegner an diesem Tag war gleichzeitig auch der Veranstalter und Platzsprechung und hat bei der Siegerehrung erwähnt das ich "doch der bin der ihm ständig davongegangen ist". *g*

Diesmal hab ich mich auch über meinen Dritten Klassenplatz übrigens sehr gefreut,meine Klasse M35 war mit 14 Läufern die zahlenmäßig stärkste Klasse und mit Peter Pripfl war auch der Dritte der öst. Berglaufmeisterschaften in meiner Klasse unterwegs. Der Zweitplazierte war mit Krejci Thomas der "Chef" der "Run2gether" Truppe (die Kenianer) und ich denk das beide die da vor mir sind trainingstechnisch etwas andere Voraussetzungen haben als ich. Somit hab ich an diesem Tag wohl das Maximum rausgeholt.

Fast so anstrengend wie der Lauf war dann die Siegerehrung da ich für meinen Kollegen Christian nicht nur die Preise mitnehmen durfte,nein-ich musste ihn wirklich vertreten,seine Preise für seinen 4. Klassenrang und den 9 Gesamtplatz entgegennehmen und außerdem musste ich, der "Vertreter", sogar für div. Fotos herhalten.

Und zum Schluß hats mich dann besonders gefreut das ich in diesem für mich echt schwierigen Jahr trotzdem bei diesem Lauf schneller gelaufen bin als im Vorjahr, dieses Jahr bin 01:13:53 gelaufen, 2010 hab ich für die selbe Strecke 01:14:05 gebraucht. Somit war dies nun der dritte Lauf im Jahr 2011 den ich schneller absolvierte als im Jahr 2010 und genau 3 Läufe schneller zu laufen als im letztem Jahr war eines der Jahresziele für 2011. Tjo-ein Ziel erreicht und das unter diesen Umständen. Fast ein Grund zum Feiern.


20.08.2011  = Laufpause auf unbestimmte Zeit, aktuell keine Besserung abzusehen.