Sportjahr 2006

Veröffentlicht in Sport - Jahresrückblicke

Saison 2006-Ziele ändern sich ;-)

Ich hab mir für heuer vorgenommen meine Zeiten aus den letzten beiden Jahren auf div. Bergen wesentlich zu verbessern, weiters wollte ich mit dem Rad nach Linz fahren, ich wollte wieder 2mal den Glockner befahren, an der Österreichrundfahrt für Hobbyfahrer teilnehmen, ENDLICH den Sprint beim Bärenkopf Marathon gewinnen  und zum Abschluss der Saison war geplant das ich das AlpinX Cross Country gewinne.



Wettkämpfe:

Datum Ort Bewerb / Art Platzierung
       
13.05.2006 Theiss 12 Stunden Straßenradrennen / Mannschaftsbewerb Platz 1
22.06.2006 Aflenz Cross Country / Mannschaftsbwerb Platz 6
05.08.2006 Erzberg-Trophy Erzberg Trophy / Cross Country + Downhill Platz 2 / 2 / 2

Was ist mir gelungen?

Die Bergzeiten konnte ich teilweise ERHEBLICH verbessern was mich auch echt gefreut hat, so schnell wie dieses Jahr war ich schon sehr lange nichtmehr unterwegs, grad meine Zeiten aufs Madereck waren in Anbetracht meiner eher abnehmenden "Bergqualitäten" mit dem MTB doch echt erfreulich, einer Zeit von 00:24:00 aus dem Vorjahr hab ich eine 00:22:35 heuer entgegengesetzt - auch war meine LANGSAMSTE Zeit 2006 um 2 sec SCHNELLER als meine schnellste Zeit 2005-das kann man sicher mal als "privaten Erfolg" ansehen. Ebenfalls war ich am Hochanger heuer recht flott oben, um genau zu sein war ich heuer (mit 00:38:40)  um 1:15:00 schneller als im Vorjahr ( 00:39:55). Komischerweise war ich heuer mit dem Bike recht gut unterwegs am Berg-hat wohl damit zu tun das ich mich heuer öfter mal "überwunden" habe mit dem Bike auch echt nur auf "Bergzeiten" zu fahren................auf jeden Fall - mit den Zeiten und den Steigerungen gegenüber dem Vorjahr bin ich da doch recht zufrieden.

Auch mit dem Rennrad sind mir ein paar gute Zeiten gelungen - aber hier war im Vergleich zum Vorjahr nicht soviel rauszuholen. Am Pogusch (Mareiner Seite) kam ich NICHT an die Zeit aus dem Vorjahr heran, dafür war von der Turnauer Seite meine langsamste Zeit 2006  schneller als meine schnellste Zeit 2005. Einer 00:15:40 aus 2005 steht eine 00:13:55 aus 2006 gegenüber-auch ist die 13:55 eine Zeit die über die Jahre gesehen doch als recht gut eingestuft werden kann. Am Pretul von Turnau kommend hab ich eine 00:08:35 geschafft - DAS ist SEHRSEHR schnell (für mich) und hab ich das letzte Mal im Jahr 2000 geschafft-also da war ich mehr als nur überrascht und SEHR zufrieden, auch von der Veitscher Seite war ich recht flott unterwegs, mit 00:17:22 aber nur 8sec schneller als im Vorjahr.

Heuer hat sicher auch der Wind recht viel mitgespielt denn es waren nur SEHRSEHR wenig Tage ohne Wind, so kann man vielleicht auch erklären das ich auf manchen Bergen echt sehr schnell unterwegs war und ne super Steigerung gegenüber dem Vorjahr hatte, auf anderen Bergen (zb Seeberg) aber zeitmäßig heuer nix zu holen war. Der Wind wird von Jahr zu Jahr ärger-keine Ahnung wieso das so ist-nur eines weiß ich sicher: es nervt GEWALTIG. 

Mein Vorhaben mit dem Rad nach Linz zu fahren hab ich in auch wie geplant in Angriff genommen und überlebt-Bericht gibts weiter unten. Aus der Glocknerbezwingung ist mangels Schönwetters und Mitstreitern auch dieses Jahr wieder nix geworden...schade...vielleicht klappts jo 2007, auch aus der Teilnahme an der Ö-Rundfahrt für Hobbyfahrer wurde nichts.........ich musste Urlaub sparen um am BIT meine Testwoche als IT Trainer machen zu können-das war einfach wichtiger. Und MTB Marathon bin ich auch keinen gefahren, so war auch der Sieg beim Bärenkopf Sprint nicht zu holen da ich mich eine Woche zuvor beim Rottenmann Race verkühlt habe und dann noch die Migräne mal wieder zugeschlagen hat..........und als die Saison dann dem Ende zuging und ich bereit war fürs AlpinX Cross Country wurde dieses abgesagt :-((  Am Erzberg war ich dafür vorn dabei in der Gesamtwertung-was jo schon positiv gewertet werden kann, so haben sich dann meine Ziele nicht immer mit den erledigten Dingen gedeckt- "oba wurscht-hauptsoch geil woars" *ggggggggg* und genau das ist jo das schöne am Dasein als Hobbysportler, man kann sich Ziele setzen-sollte man sie aber nicht erreichen spielt das eigentlich genau keine Rolle und so machts sporteln dann auch wieder richtig Spaß.

Also hat vieles was ich geplant hatte NICHT geklappt, trotzdem wars ne geile Radsaison, ich hab knapp 7500km zurückgelegt (davon leider nur 600km auf meinen beiden Bikes). Auch hat uns der Sieg in Theiss extrem gefreut-eigentlich etwas das nicht geplant oder erwartet war-und so hat eben das eine Ergebnis ein anderes "Ziel" einfach "abgelöst" und ich bin happy über die Saison...auch wenn ich nun echt froh bin das sie vorbei ist denn die 7500km bin ich von Ende März bis Ende September gefahren - also in knapp 6 Monaten 7500 km-das war viel, das war nicht immer lustig, nun gönne ich mir eine Pause,zuvor aber gibts folgend ein paar kleine Berichte über meine Radsaison.
 

 


 

"Kraftwerkstrophy"  / Theiß, 13.05.2006 

Am 13.Mai wars soweit, das erste Rennen des Jahres stand an, 12h Mannschaftrennen (mit einer 4er Mannschaft) und wir von AlpinX waren mehrfach vertreten. Wir hatten 2 Einzelfahrer und zwar den Rudi Doppelreiter und dann noch Ernst Lueger. Rudi hatte Pech, wurde abgeschossen, hatte dabei nen Platten "erlitten" und hat sich echt tapfer ins Ziel gekämpft denn wennst soein Mißgeschick schon am Anfang des Rennens zu überstehen hast musst erstmal überhaupt weiterfahren. Ernst ist heil und unverletzt als 8. in der Wertung der 12h Einzelfahrer ins Ziel gekommen-ebenfalls eine beachtliche Leistung wenn man bedenkt das doch knapp 60 Einzelfahrer am Start waren. Auch bei den Damen waren wir vertreten und zwar mit mit Petra Ganster, Dagmar Schaufler, Sonja Trauth und Gerhild Wenzl. Die Mädls haben in diesen 12h 420km zurückgelegt und damit auch recht überraschend die Wertung locker gewonnen. 

Wir Jungs  (Oliver Königshofer, Karl Langegger, Raimund Burböck und ich) konnten wohl was schaffen was sich keiner so recht vorstellen hat können denn wir haben, wie auch unsere Damen, das 12h Staffelrennen der Herren GEWONNEN, und zwar ÜBERLEGEN gewonnen mit 2 Runden Vorsprung auf die Zweitplatzierten, und das obwohl wir gegen Ende des Rennens einen SCHWEREN FEHLER zu verbuchen hatten und so echt noch knapp 40 min VOLLES ROHR fahren musste ...........das war hart...sehr hart.....aber die Teamarbeit hat in dieser harten Schlussphase wunderbar gepasst und so hat Oliver für mich Tempo gemacht nachdem ich 3 Runden allein im Wind war und hinter mir keiner was machen wollte.

Ausgesehen hat das ganze so:

  • Theiss1
  • Theiss2
  • Theiss3
  • Theiss4


Vom Start weg liefs gleich sehr gut , wir fuhren auf abwarten ,keinen Meter im Wind und jeder hat den Überblick bewahrt. Nach wenigen Stunden wurde schon durchgesagt das wir einen Runde Vorsprung auf die zweite 12h Herrenmannschaft hatten da hier ein Fahrer doch recht geschwächelt hat, wobei das alles relativ ist denn es wurde doch ein Schnitt von 42-43 km/h gefahren und das is jo nicht grad ohne. 

Übrigens war ein Mixed Team am Start des 12h Rennens, mit Hans Peter Obwaller und anderen starken Fahrern und dann noch einer Dame. Nun wars jo mal sofort klar das wir gegen die Strassenprofis um Obwaller keine Chance haben werden denn die Dame fuhr immer nur eine oder 2 Runden (aber die fuhr sie sehr sauber) und wenn die Herren aus dem Team gefahren sind galts sowieso nur dranzubleiben denn gegen ECHTE Strassenprofis haben wie "Spaßfahrer" jo nicht wirklich was zu melden. Irgendwann hatte dann dieses Mixed Team aber schlimme Probs-keine Ahnung warum, und wurde mit 2 Runden Rückstand auf uns als 2tes geführt. Wunderbar-sollten wir echt die allerschnellste Mannschaft des Tages sein? Man bedenke: Rechne ich unsere Trainingskilometer zusammen haben wir 4 wohl weniger in den Haxen als ein HP Obwaller ALLEINE in den Beinen hat - es war also eigentlich ein ungleicher Kampf-und trotzdem waren wir-die 4 Nobodys und Hobbyfahrer aus der Steiermark, in Führung.

Sah alles gut aus bis zu dem Zeitpunkt wo einer aus dem Mixed Team ne Attacke fuhr und ich bzw Jure Robic ( Race Across America Gewinner) versuchten das Loch zuzufahren (jo das war ein Fehler meinerseits-aber ich war  in Stimmung *g*)  - was leider nicht klappte denn wenns mal an die 60km/h auf der Geraden erreicht fehlen mir eben die km. Und so konnten sich die Profis absetzen, haben sich dann zu 5 zusammengetan und nen Rundengewinn rausgefahren. No Prob dachten wir uns-sind wir eben nurmehr eine Runde vorn und in 2 Stunden war das Rennen aus-wir waren auf GESAMTSIEG programmiert als plötzlich durchgesagt wurde das das Mixed Team eine Runde VOR UNS in Führung lag.
Na do schau her: 2 Runden Rückstand, eine aufgeholt ergibt also eine Vorsprung von einer Runde ????....... na leck


30 min vor Ende des Rennens war ich wieder dran zu fahren und es passierte was echt mieses: Karl und ich haben den Wechsel verhaut ,waren GLEICHZEITIG im Vollgaseinsatz auf der Strecke und keiner wusste vom anderen-echt ein SEHRSEHR schwerer Fehler......beiden gehört uns normal eine "gesteckt" für soein "Versagen" .........................ich hab zu lang auf Karl  gewartet, konnte ihn jedoch nicht sehen , das Feld fuhr vorbei und als ich dachte ich steig ein wars zu spät-ich kam nichtmehr rann, es wurde voll Kante gefahren und ich war geliefert obwohl ich mich noch soo gut gefühlt hab......auch Karl   fuhr weiter weil er mich ebenfalls übersehen hatte, ich hab das Feld verloren   und NUN wurde es SEHR GEFÄHRLICH was den Gesamtsieg in der Herrenklasse angeht denn das Feld fährt locker 45, als Einzelfahrer bist einfach 5-10km/h langsamer. Und so bin ich dann mal 3 Runden VOLL im Wind gefahren, absolut am Anschlag und das nach 11,5 Stunden. Oliver hat die Situation zum Glück erkannt, ist eingestiegen und dann die letzten 3 Runden im Wind gefahren und so hats dann doch noch recht sicher gereicht das wir die Herrenwertung gewinnen.

Im Endeffekt sind wir 511 km in 12 h gefahren und waren auch so eine Überraschungsmannschaft da wir eben ne reine Hobbymannschaft sind und im Winter , im Gegensatz zu den anderen Teams , div Radshopvereinen  usw nicht am Rad sitzen , so hat glaub ich keiner von uns in diesem Jahr mehr als 2000km vor dem Rennen abgespult. Die Veranstaltung war übrigens PERFEKT - das sollte auch erwähnt werden, Essen Duschen Zelte usw-alles war da .............wären alle Veranstaltungen derartig perfekt organisiert würd ich wohl wieder öfter wo mitfahren.  Leider gabs auch mehrere, teils recht schwere Stürze, einen direkt vor meiner Nase  aber das lässt sich wohl nicht vermeiden wenn soviele Fahrer auf so engen Raum über 24h / 12h unterwegs sind, überlebt dürften aber alle haben *hrhrhr*

 


 

Radausflug Linz / 21.05.2006-23.05.2006

Am 21.05.2006 wars an der Zeit ein lang vorgenommenes Unterfangen in Angriff zu nehmen-mit dem Rennrad nach Linz fahren,bei meiner Tante pennen und am nächsten Tag wieder heimradeln.

So weit so gut...die Streckenführung hat mein Vater geplant und fein säuberlich auf nem Zettel notiert (zum Glück *g). Los gings  um 10h in Kapfenberg, Wetter war SUPERGUT, die Motivation war GEWALTIG und die Fahrt war echt geil......die Zeit ist schnell vergangen, der Wind stand gut, ich war erholt und so liefs echt super, erst 20km vorm Ziel hat sich echte Müdigkeit breitgemacht, aber gut, was solls, 20 km sind immer zu schaffen.

Die Strecke führte mich von Kapfenberg über Leoben, St. Michael, Mautern, Kalwang,Rottenmann nach Selztal und dann weiter nach Liezen (hier hatte ich 105 km am Tacho) dann gings weiter über den Phyrnpaß nach Spital am Phyrn, weiter nach Kirchdorf, Voitsdorf, bis ich in Wels war und dann weiter nach Traun. Irgendwann kam ich dann rein nach Oberösterreich -das war der erste "Meilenstein" der Reise.

Dienstag war ich dann in der Linzer Gegend mit nem Freund unterwegs, der hat mir dort ne schöne Tour gezeigt, waren auch nochmal 150km, und Mittwoch gings dann wieder nach Hause wobei die Heimfahrt echt EXTREM war denn 5h Regen und 2h nieseln wennst knappe 8 h zu fahren hast sind "kein Dreck" und so war die Heimfahrt echt am Limit bzw ich war auch am Limit-körperlich und nochmehr mental-i hob gedacht ich ZUCK AUS *g*.

Teilweise musste ich wegen des starken Regenfalls ohne Brille fahren, meine Augen waren zu Hause geschwollen und haben echt weh getan, teilweise wars SAUKALT (am Phyrn zb. 7Grad)  und teilweise wars doch recht gefährlich da ich entlang der Hauptstrassen schon nurmehr total schlecht gesehen hab wegen den Augenprobleme und zusätzlich der blöden Sache das einem bei Regen halt die Autofahrer anspritzen ohne Ende.

Ich war echt bis auf die Haut nass und musste mich total zusammenreissen das ich nicht zu schnell fahr"damit i schnell daham bin" bzw das ich nicht durchdrehe denn beides hätt nur Energie gekostet und damit wieder Kraft und Leistung...so hab ich versucht gleichmäßig dahinzufahren und einfach entspannt zu bleiben aber so einfach ist das eben nicht denn irgendwie war ich schon in einer Extremsituation,auch wars blöd von mir am Vortag 150 km zu fahren aber in ner fremden Gegend vergeht eben die Zeit total schnell aber Kraft kostet es trotzdem und heute war dann eben "Zahltag" *g*. Aber nun , wo ich zu Haus bin und schon entspannt vorm PC sitz bin ich froh das ichs gemacht hab, die km Zahl in 3 Tagen ist jo mit 580 km doch recht beachtlich und ich hoff das der Trainingseffekt ebenso "cool" ist wie die Km Anzahl *g* 

Während der Fahrt hab ich mit dem Handy a bissl fotografiert und außerdem "Meilenstein 2" festgehalten-das Überschreiten der 200km Barriere.

  • Fahrt1
  • Fahrt2
  • Fahrt3


Und als ich dann in Linz angekommen bin hab ich auch noch ein paar Bilder gemacht - vom Tacho (übrigens ein Campa ErgoBrain, mit Anzeige wo man sieht auf welchem Ritzel die Kette liegt. War ECHT lässig, leider wohl zu teuer,darum nur selten verkauft und zwei Jahre danach auch schon nichtmehr erhältlich)

  • Ankunft1
  • Ankunft2
  • Ankunft3

Was gibts noch zu sagen: die Hinfahrt hat knapp unter 7h gedauert und ich hatte nen Schnitt von 31,4 kmh was jo für nen Hobbyfahrer der allein 215 km fährt nicht schlecht ist,die Heimfahrt war knapp 7;45h lang und der Schnitt lag irgendwo bei 27,8 kmh-berücksichtigt man das Wetter und die km die ich schon die 2 Tage zuvor gefahren bin ist auch das nicht so schlecht gefahren...alles in allem warens 3 SEHR sportliche und "kopffreimachende" Tage und jetzt bin i froh wenn i mal bis Freitag kein Rad fahren muss, PUTZEN wird mir morgen jedoch nicht erspart bleiben *g*
 

 


 

"Hochschwab Trial" / 22.06.2006

Am 22.06 war heuer einer meiner Saisonhöhepunkte - der Teambewerb "Hochschwabtrial" in Aflenz.

Dabei setzt sich ein Team aus folgenden Sportlern zusammen: einem Cross Country Läufer der den Bewerb eröffnet, einem Bergläufer der nach dem CC Läufer an die Reihe kommt und auf die Aflenzer Bürgeralm zu laufen hat, einem Downhiller der von der Alm wieder runterkurvt und einem Cross Country Mountainbiker zusammen der den Bewerb dann für sein Team abschliesst.

Alle Strecken können als extrem eingestuft werden wobei der Cross Country Läufer und der Cross Country MTB Fahrer die selbe Strecke zu bewältigen haben, der Läufer 2 hatte zusätzlich noch ne "Anreise" zum Berglaufstart, der Bergläufer musste dann auf die Aflenzer Bürgeralm rennen (ganz rauf) und der Downhiller hatte wieder runterzufahren wo ich dann stand und noch 4 harte Runden vor mir hatte. Das folgende Bild zeigt unsere Mannschaft "Brainplus".

Oben ist unser Team zu sehen: ganz links der Cross Country Läufer (Stefan Wiltschnigg), dann ich-der Cross Country Fahrer, der Lange ist unser Downhiller gewesen-Georg Vit und ganz rechts Oliver Königshofer - unser Bergläufer.

Unser Eröffnungsläufer war ein junger Vereinskollege welcher es in dem Feld nicht grad einfach hatte-auch war er soein Gelände wohl nicht gewohnt und so hatte er sichtlich zu kämpfen,schlug sich aber tapfer und übergab an recht guter Position liegend an den Bergläufer, den Oliver...der mischte dann mal auf, überholte 3 Läufer und gab an den Downhiller weiter......ich stand zu der Zeit grad im Zielgelände...sauer, EXTREM SAUER denn ich dachte mein Vater hat meinen Helm mit und der Papa war leider am Berg oben also hab ich mir einen Helm eines Zuschauers ausgeborgt der mehr schlecht als recht passte und schon vorm Start überall drückte *g* aber es sollte noch schlimmer kommen.
Ich kurv also eh scho angfressn im Startgelände rum als plötzlich ein Brenner im Bauch zu spüren ist, mich schreckts und das wars...nur leider gabs nach ein paar Sekunden 2 Brenner am Rücken , ich schlag drauf und was fällt aus dem Trikot?? EINE WESPE ...die mich gestochen hat...nicht so schlimm..ausser man ist allergisch gegen sowas - beim letzten Wespenstich landete ich im Spital also war ich nun, ca 5 min vorm Start, alles andere als locker und wusste nicht recht " wos tuan-scheisse verdammt..". Komischerweise , wohl aufgrund der Nervosität , hats nach ein paar Minuten  nimmer wehgetan,plötzlich stand auch Papa mit MEINEM Helm da - den ich Depp im Gasthaus vergessen hatte und knapp bevor mein Downhiller da war war ich also "halbwegs beisammen". Also Papa unschuldig.

Ich hab während der Warterei im Ziel gleich gesehen das wir auf nen Platz in den Top 5 keine Chance haben und selbst der 6te,der 4 min vor mit ins Rennen ging schien weit entfernt zu sein-war er aber nicht denn die 4 min hab ich schon in Runde 1 aufgeholt.

Und ab da wurde es fad, SEHR FAD, die Positionen waren fix vergeben und jeder fuhr ein einsames Rennen gegen sich selbst-total "fürn Arsch". Man kann nur hoffen das im nächsten Jahr mehr Teams den Mut haben das Rennen in Angriff zu nehmen-auch ist der Veranstalter gefragt hier für Motivation zu sorgen denn in der aktuellen Form machts wenig Sinn für Hobbysportler,die Strecken sind zu hart, viele "trauen" sich nicht und es gibt keine Hobbyklassen-somit auch genau nix zu gewinnen und aufgrund der vielen Profis am Start bekommt man auch ordentliche "Packungen" auf die "Echten"....egal...wir waren dabei und konnten dann im Endeffekt doch noch (für uns) recht überraschend Platz 6 belegen - bis Platz 5 gabs übrigens Preisgeld-eh kloar..Mist verdammter.................

Meine Zeit bzw. meine Leistung an dem Tag kann ich nicht gut einschätzen da ich nicht wirklich voll gefahren bin, nur die erste Runde hab ichs versucht, als ich den 4min vor mit Gestarteten eingeholt hatte wars aber "getan" und ich bin auf "Platzhalten" gefahren-da ists aber sicher den anderen auch nicht anders gegangen da das Feld EXTREM zerrissen war..........ich war zufrieden mit meiner Leistung, sagen wir es mal so *g*.

Nun zu den restlichen  Fotos, die ein ganz eigenes Thema sind denn eigentlich sollte man bei einem  Bike Rennen jo sein Bike fahren, leider meinte "mein" Fotograf  mich nur dann ablichten zu müssen wenn ich schiebe, sieht so aus als wollte er mir damit zeigen das ich eine "Luschn" bin und das teure Rad eh nicht "dafohrn" kann, ich nehm ihm diese "Schiebefotos" also übel und hab ihm die Freundschaft gekündigt , diesem Sackelpicker *hrhrhr* ...im Ernst: es war an der Stelle so steil das ich einfach nicht fahren konnte, da hat Kraft gefehlt in den Haxen..da braucht man nix schönreden *gg* 

  • schieb1
  • schieb2
  • schieb3
  • schieb4
  • schieb5
  • schieb6


Zur Strecke muss ich leider sagen das sie ein Rückschritt ist- aus einer coolen Cross Country Strecke vom Vorjahr wurde innerhalb eines Jahres wieder eine fade Bergrennstrecke mit anschliessendem Kinderdownhill,wie das halt bei allen Rennen ins unserer Gegend der Fall ist-ich find es einfach lächerlich wenn ein Anstieg zu fahren ist der selbst die Besten an die Grenze bringt, dafür aber der Downhill ne Qualität hat das einem die Tränen kommen-vor lauter Fadheit.........entweder bau ich rauf und runter was cooles oder eben rauf und runter was einfaches..............aber auch hier hat wieder mal die "örtliche Bergfahrermentalität" zugeschlagen...wild rauf und JA NICHT in Gefahr kommen das man sich bergab auch reinhauen muss...........aber zum Glück war ich nicht der Einzige der über die neue Strecke gemotzt hat-auch der MTB Sieger war meiner Meinung..... schlechte Strecke. Sollte die Strecke im nächsten Jahr wieder so ein Mist sein werd ichs mir wohl nimmer antun denn Spaß hatte ich an dem Tag keinen auch wenn man sagen muss das der Rest der Veranstaltung echt SUPERGEIL war, alles perfekt organisiert, ein prof. Sprecher uswuswuswusw. Die Veranstaltung würd sich mehr Starter verdienen, leider wurde sie heuer wieder so dgf das die örtlichen Bergfahrer nicht gefahren sind weil am nächsten Tag sowas wie ein "Weltcuprennen der Local Heros" auf die Alenzer Bürgeralm stattfand, und dafür muss man sich schonen.

Auch hätte man bei diesem Cross Country ja mal echt mountainbike müssen, mit Gelände und so, mit runterfahren...aber selbst vor diesen Kinderdonwhills hatte man wohl zuviel Respekt oder es war die Vorbereitung das nächsttägige Aflenzer Bürgeralm Rennen so wichtig. 

Schade denn da tut sich mal ein Veranstalter was an, stellt echt eine TOP Veranstaltung auf die Beine und alle machen sich in die Hose.

Dem Umstand der unglücklichen Terminwahl und die Tatsache das die Strecke einfach nur zum Vergessen ist hat mans also wohl zu verdanken das nur 15 Mannschaften am Start waren, man kann nur hoffen das sich im nächsten Jahr mehr "trauen" denn wenn nicht wird die Veranstaltung wohl langsam sterben was sicher sehr schade wäre.

Am Ende des Tages, bei der Siegerehrung vor wirklich sehr sehr vielen Leuten mit extrem guter Stimmungen sah unser Team aus wie rechts zu sehen.

Alle waren zufrieden und wir hoffen das die Veranstaltung überlebt.

 


 

05.08.2006 / Erzberg Trophy

Ein ganz besonderer Bewerb-das steht mal fest denn erstens kann man den Berg nur dann befahren wenn das Rennen ist und die Straße ist wirklich witzig, extrem breit..man "verliert" sich fast,ganz komisch, und zweitens galt es ja auch die schnellste Strecke  RUNTERZUFAHREN und das war echt ne Herausforderung denn man hat mehr oder weniger freie "Streckenwahl".

Entweder die Straße...oder die Abhänge des Erzberges. Keine leichte Entscheidung muss man sich doch zwischen "langsam und sicher" und "schnell und lebensgefährlich" entscheiden...andererseits....ist die Entscheidung wieder ganz leicht da eben nur zählte wer zuerst wieder unten ist.

Die Karte rechts zeigt den Auffahrtsweg, runter gabs dann Alternativrouten über die Abhänge des Erzberges.Der Modus: Massenstart am Fusse des Erzbergs, Bergrennen auf den Berg, oben warten bis alle im Ziel sind und dann in 10er Gruppen (der Reihenfolge des Bergrennen nach) den Berg wieder runter.

Die Besetzung war gut, echt gute Leut am Start (wobei manche  nur rauf fuhren und sich nach der Streckenbesichtigung doch entschieden nach Haus zu fahren und zwar NICHT über die Hänge des Erzberges *g* man hat gesehen das ein Straßenfahrer noch lange kein Biker ist nur weil man ihn auf ein Bike setzt *hrhr*) .........so gings dann auch los-nämlich schnell...sehr und viel zu schnell für mich *g*. Bis 2 km vor dem Ziel hats nicht so schlecht ausgesehen und ich war am 7. Platz aber DANN bin ich mal kurz und so schnell gestorben  und auf den letzten 2 km hab ich 3 Plätze eingebüsst. Im Ziel also Platz 10 nach dem Bergrennen-wobei ich damit nichtmal soo unzufrieden war wenn ich ehrlich sein soll. So war ich nämlich für den Downhill auch in der Gruppe der ersten 10 und nach dem Bergrennen war eh klar das die Sieger aus dieser Gruppe kommen werden.

Das Wetter war übrigens mies, Regen, Dreck, alles scheisse sozusagen, aber die Qualität der Veranstaltung hat sich dem Wetter ohne viel zögern angepasst. Die Organisation war unter jeder Kritik, keine Zelte, keine Informationen (wann genau nun der Start zum Downhill stattfindet ist jo auch nicht so wichtig für die Teilnehmer:-( ), keine Getränke / Verpflegung im Zielbereich (beim See-im Freien) , einfach NICHTS- nun weiss ich auch wieso da jeder nur einmal  mitfährt *g* und ich werds da wohl auch so halten. Radwechsel zwischen Up und Downhill war übrigens verboten, fand aber natürlich statt, Radmarkierung war in der Ausschreibung angegeben fand aber NICHT statt..also alles geil sozusagen,auch hier: einfach eine total miese Veranstaltung in jeder Beziehung.
 
Egal- ich war nun oben, ich war dreckig, durstig und "zwieda" ..............nur der Downhill hat dafür gesorgt das ich halbwegs nett geblieben bin. Wir sind in 10er Gruppen in der Reihenfolge der Zieldurchfahrt des Bergrennens gestartet und nach wenigen Sekunden wusste ich: Das runterfahren wird jo noch fieser als das rauffahren denn das Burgsteiner Gerry hat Druck gemacht das mir Hören und Sehen vergangen ist- bist deppert das ( "das Burgsteiner Gerry" deswegen weil er so losgefahren ist das ich wohl von "das Viech" sprechen kann *hrhrhr*) hat getreten beim Start das mir beim Schreiben noch schwindlig wird..........auch hätt ich nicht gedacht wieviel ich da zu treten haben werde denn so richtig "rollert" wars da runter nicht muss ich ehrlich sagen...........aber geil wars trotzdem.

Die Ganzkörper Downhillausrüstung vom Heindi hat auch dazu beigetragen das ich schwer zu kämpfen hatte den Anschluss nicht zu verlieren und DANN kam die erste Erzbergstufe: Lammer Peter hats übersehen und fuhr aussen rum-damit war er aus dem Rennen *hrhrhr* ich selber wurde dann bei der zweiten Stufe von einem Austria Cup Downhill-Fahrer gebremst weil der sich nicht entscheiden konnte ob er laufen, schieben  oder weinen soll-als er dann ENDLICH losgefahren ist wars für mich zu spät- ich musste absteigen und runterlaufen weil ich nichtmehr in die Spur kam ...das runterlaufen war jo noch extremer als das runterfahren *ggggggggggg* so hab ich dann recht viel auf den guten Mann eingebüsst-der hat aber auch bei den letzten beiden Stufen total versagt und so war ich im Ziel als Vierter des Downhills , nur 2 sec hinter dem Dritten. Das Abfahren über die Stufen des Berges ist wirklich extremstens, selten zuvor hab ich mich derartig überwinden müssen um einen Hang runterzufetzen und i bin normal nicht zimperlich. Man glaubt kaum wie steils da runtergeht, erst wenn man mit dem Rad über die Kuppe fährt und runterschaut wird einem das bewusst. Echt ein arges Gefühl wenn die Kiste dann nach vorne kippt, man in die Spur kommt und runterrodelt.

In meiner Klasse ( ich weiss nichtmal welche das war) wurde ich insgesamt Zweiter.....dazwischen hab ich noch weitere 2 Plätze geholt (Up und Downhill und Gesamt wurde jeweils extra gewertet) damit war ich zufrieden. Aber sehen werden die mich sicher nichtmehr denn schlechter kann man ein Rennen echt nicht veranstalten..............darum gibts auch keine Fotos..es gab einfach nichts was ein Foto wert gewesen wäre.