Scott Addict CX RC

Veröffentlicht in meine Bikes

Mein erstes Querfeldein-Rad, Rahmen kommt von Scott und nennt sich "Addict CX RC", die Addict "Gelände" Ausführung sozusagen..

Jahre hats gedauert bis ich ein Querfeld-Ein Rad mein Eigen nennen durfte. Selbst in Zeiten als ich an Querfeldein Rennen teilnahm hatte ich kein entsprechendes Rad und war mit einem normalen Mountainbike unterwegs, meinen steirischen Landesmeistertitel im Querfeldein hab ich ebenfalls auf einem normalen Mountainbike eingefahren, das Jahr 2010 musste kommen bevor ich ein ECHTES Quer Rad kaufen sollte. Wieso ist auch schnell erklärt. Ich hatte in den letzten Jahren keine Lust mit dem Bike am Asphalt rumzugurken und war zu 99,9% mit dem Rennrad unterwegs...ab und zu aber hätts mich schon gereizt mal eine Abkuerzung zu fahren wo aber nur eine Sandstraße war...auch gäbs viele nette Runden fürs Rennrad.....wenn da nicht immer wieder Sandstraßenstücke oder Berge mit reiner Schotterstraße das Befahren dieser Runden mit dem Rennrad verhindern würden und genau DIESE Runden kann ich nun mit dem Querfeldein Rad befahren. Ich hab nun ganz neue Möglichkeiten in Bezug auf meine Streckenwahl und habs bis heute nicht bereut auch dieses Ding angeschafft zu haben.

Der Rahmen des neues Gerätes schaut spitzenmaessig aus, ich steh voll auf die 2010er Lackierung von Scott,das überlaufen der Rahmenlackierung auf die Gabel ist voll "meins". Auffaellig ist,das hier, im Gegensatz zu meinem ehemaligen "Strassenaddict" der Umwerferbefestigungssockel aus Alu ist und extrem massiv wirkt, am Strassenaddict war das Teil aus Carbon. Sonst unterscheidet sich der Rahmen natuerlich durch die neue Lackierung aber auch durch das Gewicht und die Anloetsockel fuer die Felgenbremsen. Der Rahmen hat in meiner Groesse (56) bei Originallaenge der Sattelstütze und den Stahl-Canti Sockeln 1080gr (ohne Lagerschalen für den Steuersatz) , mit auf mich zugeschnittener Sattelstuetze und Titan Canti Sockel wiegt das Teil 1092 gr. (inkl. Lagerschalen für den Steuersatz) und ist somit doch ein ganz schoenes Stueck schwerer als der StrassenAddict. Die Gabel, eine Ritchey Carbon WCS Gabel ist mit 469gr (bei Originallaenge des Steuerrohres/30cm und Stahl Cantisockeln) bzw. 474gr bei auf mich zugeschnittenem Steuerrohr (23,5cm) und Stahlsockeln, ebenfalls um einiges schwerer als die StrassenAddict Gabel und somit kann man doch sagen das das Rahmenset des Cross Addicts doch ganz anders ausgefuehrt ist als das Set des StrassenAddicts. Div. Tests zeigen aber das Scott auch im Bereich "Quer" gewichtsmäßig TOP ist. Die Titansockel sind beim Scott übrigens M10 (es gibt teilweise auch M8 zu kaufen) und hab ich hier bezogen. Mit Versand knapp 32 €,kein Geschenk aber der i-Punkt auf einem teuren Gerät...

Mehrere Gruende haben fuer einen Scott Rahmen gesprochen. Grund Nr 1 waren div Tests, einer davon ist hier zu lesen. Ist zwar der billigere Rahmen von Scott der da getestet wird aber man kann sehen das Leistung/Gewicht/Geometrie  wieder stimmen und der Testsieg wurde nur knapp verpasst. Auch fuehle ich mich auf meinem Straßen Addict extrem wohl und da liegts auf der Hand einfach doch gleich davon auch die Gelaendeversion zu kaufen,zu hoffen das die Scott Entwickler (damals Peter Denk) wissen was sie tun und zu hoffen das man so jedes Fehlkaufrisiko ausschalten kann. Auch hab ich mich mittlerweile damit abgefunden ein Scott zu fahren-ein "Massenrad" sozusagen......und dann war da noch die Optik, ich hab die neue Scott Lackierung fuer die teuren 2010er Addicts gesehen und gewusst "das muss ich haben"..Der "Gelaende Addict" unterscheidet sich von meinem "Strassen Addict" in Bezug auf die Geometrie ein wenig zb. ist das Oberrohr des "Addict CX RC" etwas kuerzer um den Fahrer in eine aufrechtere Position zu bringen. 

Der Rahmen verfügt über zwei sehr nette Details die hier erwaehnt werden sollen. Zu allererst faellt auf der Innenseite der rechten Kettenstrebe eine kleine Metallplatte auf, welche den Rahmen schuetzen soll sollte mal die Kette von den Kettenblättern  fallen. Ganz interessant auch das auf der linken Seite am Steuerrohr eine kleine Carbonfuehrung fuer den Bremszug der Hinterbremse angebracht ist an der man den Bremszug mit einem Kabelbinder fixieren kann-das hab ich so noch bei keinem Rahmen gesehen ist aber eine gute Idee,dies koennt ihr auf den ersten drei Bildern der folgenden Gallerie sehen (im roten Kreis), das Bild Nr.4 zeigt die kleine Metallplatte welche die Kettenstrebe schuetzen soll und den Aluhalter fuer den Umwerfer.

Ebenfalls erwaehnenswert ist der Lieferumfang des Rahmensets,zusaetzlich zum Rahmen und der Gabel kommt auch noch eine Ritchey Sattelstuetze ("Stubby" nennt sich das Teil-die Klemmschraube für die Rahmenklemmung wurde übrigens gegen eine Syntace Titan Schraube ersetzt)  und fuer diese kommen 3 verschiedene Klemmungen mit (braucht man fuer unterschiedliche Saettel, zb bei querovalen Sattelstreben),Steuersatz ist ebenfalls dabei inkl. zwei Klemmmachanismen+Kappe (einmal Scott, einmal Ritchey),drei unterschiedlich hohe Carbon Spacer, eine Vorrichtung zum Kuerzen der Sattelstuetze, ein Plastikteil das verhinden soll das die Kette auf die Kettenstrebe knallt wenn das Ding mal runterspringen sollte sowie eine Beschreibung (die nicht zum Rahmen passt) , eine Tuete Carbon Fett von Ritchey und dann noch ein Satz Aufkleber (2mal TopPeak, 2mal DT Swiss, 2mal Ritchey, 2mal Sram und ein Satz transparenter  Rahmenschutzaufkleber). Flaschenhalterschrauben und Zugfuehrungen fuer die Schaltseile unter dem Tretlager sind auch noch dabei,ebenso wie ein recht brauchbarer Neopren Kettenstrebenschutz mit Klettverschluß. Mehr kann man an Zubehör wohl nicht erwarten. 

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  • CXa
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  • CXrahGew
  • stahlsockel
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Wie auf allen meinen Rädern ist auf dem neuen Gerät als Vorbau wieder ein Syntace Teil vertreten und zwar der altbekannte Syntace F109. Auch beim Lenker bleibe ich meine "alten Steuerzentralenfirma" Syntace treu und setze einen Ritchey Logic 2 "Standardlenker" in Groesse L ein, die Breite kann im Gelaende oder auf Sandstrassenabfahrten niemals schaden,auch geht sich bei dieser Breite die Montage der Zusatzbremshebel aus. Diese Zusatzhebel sind Aluhebel con "CaneCreek", Type: "CrossStop".

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Auf dem Lenker sitzen Schalt/Bremshebel der Campagnolo Gruppe "Super Record", genau genommen die "Super Record Ultra Shift Ergopower 11s Carbon"Kurbel, Schaltwerk und Umwerfer kommen ebenfalls aus der Campa Super Record Gruppe. (anders als der Link zeigt aber noch aus einer "alten" Version aus dem Jahr 2009). Das Schaltwerk ist mit einer Backplate eines Athena Schaltwerks versehen, beim Originalteil hat sich ein Gewinde verabschiedet, darum ist mein Super Record Schaltwerk auch etwas schwerer. Als Kurbel kommt wieder eine Kompactkurbel (Uebersetzung 34/50, Laenge 172,5mm) zum Einsatz, kombiniert mit einem Campa Super Record Zahnkranz 12-29 komme ich (fast) ueberall rauf  und auch halbwegs schnell wieder runterfahren koennen. Zur Super Record braucht man nicht viel erzählen, einfach perfekt, optisch wie technisch, aber auch völlig überteuert. Wobei ich diese Teile schon auf meinem Scott Addict Straßenrenner für locker 15.000km gefahren bin und alles arbeitet wie am ersten Tag - sogesehen vielleicht doch nicht überteuert. Und ja das Rad ist schmutzig, ich fahr echt damit :-). Ich find übrigens das die SuperRecord Schaltwerke die schönsten Schaltwerke am Markt sind, ich steh total auf die Carbonoptik.

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Kurbel und Lagerschalen: ebenfalls Campa Super Record

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Das alles treibt das Rad an, irgendwie will das Ding aber wieder auch gestoppt werden und da kommen wir nun zum mühsamen Teil eines Querradls. Den Bremsen.  Querfeldein Raeder werden mit Rennrad Bremshebeln gefahren welche sich aufgrund der Uebersetzungsverhaeltnisse garnicht mit normalen MTB Felgenbremsen vertragen und darum gibts die eine oder andere Firma die spezielle "Querfeld Ein" Bremsen baut. Das sind Canti Bremsen wie man sie vor 20 Jahren an Mountainbikes verbaut hat. Es gibt zwei grundlegende Typen von "Quer" Bremsen, einmal eben die Standard - Cantilever Bremsen, diese entsprechen im Großen und Ganzen den früheren Bremsen die auf Bikes verbaut wurden. Außerdem gibts Mini V Brakes, entspricht in etwa dem was heute auf div Bikes verbaut wird, nur das Mini V Brakes etwas kürzere Arme also normale V-Brakes haben.
Auf welchen Typ Bremsen man setzt ist wohl ein Glaubenskrieg, Cantis bremsen schlechter, sind aber halbwegs gut zu dosieren mit den Rennradbremshebeln, V-Brakes bremsen spitzenmäßig-wie man das von Bikes kennt, sind aber mit den Rennradhebel total schlecht zu dosieren und haben einen schlechten Druckpunkt. 

Nach knapp 2 Monaten Wartezeit auf die "EuroX Magnesium" Bremsen von TRP hab ichs sein lassen, die verfügbaren Bremsen von Avid waren zu schwer also hab ich mir gedacht ich kauf mir  "FRM DP 4" Mini VBrakes....auch daraus wurde nix weil die Firma diese Dinger zum Kaufzeitpunkt nur in rot liefern konnte und das geht nun echt garnicht auf meinem gelb/schwarzen Rahmen. Dann hab ich noch eine amerikanische Firma gefunden, die fertigt tolle Bremsen aber nur zur Cross Saison, diese war aber im April schon vorbei.....also auch hier: Wartezeiten "Ende nie". Eine weitere Firma die Cantilever Bremsen für Cross Bikes anbietet und auch liefern konnte  nennt sich "Berner" und Bremsen dieser Firma hab ich dann mal bestellt,genauer gesagt die Bremsen "Berner CX Brakes". Leider haben diese Dinger überhaupt nicht aufs Scott gepasst. Auf der Gabel gings "grad so", am Rahmen schaute es leider anders aus. Erstes Problem: Der Einstellbereich der Bremsbacken reichte nicht um genügend Platz zwischen Bremsgummi und Reifen zu bekommen, zweites Problem: auf einer Seite lies sich der Bremskörper leicht am Sockel drehen,am zweiten Sockel nur sehr schwer. Somit war die nötige Federspannung an beiden Körpern unterschiedlich und der Abstand der Backen zur Felge war auf beiden Seiten anders. Leider lässt sich dies bei diesen Bremsen nicht über eine Schraube justieren sondern man muss anfangen die Federn so hinzubiegen wie man das braucht was etwas mühsam ist da man keine Möglichkeit der Feineinstellung hat. Und so hab ich die Bremsen dann retourgeschickt was Dank Timo Berner kein Problem war. Die Firma Berner muss hier übrigens gelobt werden, man stand mir telefonisch zur Seite und machte auch bei der Rückgabe und dem Geld retourüberweisen keine Probleme.

So-und nun hatte ich wieder keine Bremsen für das Radl. Also "Augen zu und durch"....grindige Avid Shorty 6 Cantilever bestellt, raufgebaut - und wieder ein Griff in die Schei...0 Druckpunkt. Also die Dinger wieder abgebaut und retourgeschickt und den nächsten Versuch gestartet, diesmal wurden es es "Tektro CR 720" in silber welche ich mit alten Tune Aluschrauben ein bissl "erleichtert" habe (schwarz war leider nicht lieferbar,ich wolllte das Rad aber fertigbekommen). Najo, zuerst zur Verarbeitungsqualität: die Oberfläche war grindig, man konnte einfach sehen das die Dinger Billigstzeug sind. Auf mein Rad passten die optisch ungefähr so gut wie ein Fahrradträger aufs Dach eines Porsches. Weiters hab ich 2 Stunden an den Federn rumgebogen denn die hatten eine derart unterschiedliche Spannung das ein Bremsarm sich garnicht von der Felge bewegte während der andere förmlich zurückschnellte, der Unterschied war so groß das dies auch über die Stellschrauben nicht ausgeglichen werden konnte. Ebenfalls unbrauchbar-die mitgelieferten Bremsschuhhalter, obwohl ich diese angeknallt hab wie man das mit keiner Schraube machen sollten hat sich bei starkem Bremsen der komplette Bremsschuhhalter verstellt..teilweise so arg das der Bremsschuh am Reifen gestreift hat. Also mitgelieferte Bremsschuhhalter gehen  "auf Lager" liegenden Bremsschuhhalter getauscht, alles neu justiert-und siehe da-es passte halbwegs. So bin ich dann 2 Jahre gefahren bis Avid erkannt hat das man für Querradler was tun muss und dann kamen TOP Bremsen für Querraeder - die Avid Shorty Ultimate. Und die sind top. Man kann sie umbauen von abstehenden Schenkeln (viel Reifenfreiheit, steinharter Druckpunkt) auf enger anliegend (weniger Reifenfreiheit, schlechterer Druckpunkt, dafür bessere Optik). Wobei schlechterer Druckpunkt hier relativ ist denn der DP ist immer noch sehr gut und das Bremsen damit gut dosierbar. Das Bremsengschichtl war also ECHT mühsam. Nebenbei sei erwähnt das sich der Druckpunkt auch über die Position des Dreiecks für das Verbindungsseil "steuern" lässt. Dreieck hoch oben montiert=harter Druckpunkt, Dreieck tiefer unten montiert= weicherer Druckpunkt. Problem dabei: wie hoch sich das Dreieck schieben lässt hängt davon ab wo der Bremszughalter angebracht ist. Bei meinem Scotti zb. ist dieses Teil ein fixer Bestandteil des Rahmens und sehr nahe am reifen moniert. Somit hab ich vorne das Dreieck recht hoch und deswegen ist der Druckpunkte vorne auch etwas besser als hinten. Fotos? Die folgenden Bilder zeigen am Anfang die Montageart mit weiter Schenkelstellung, dann sieht man ein paar Umbaufotos und zum Schluß sieht man dann die Bremsen montiert und zwar mit enger Schenkelstellung.

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Bei den Laufraedern war ich mir nicht so ganz sicher worauf ich "bauen" sollte und so hab ich mich mal für die "goldene Mitte in Bezug Preis/Leistung/Gewicht entschieden und testweise  einen "Campagnolo Zonda" Laufradsatz eingebaut ( Link zu einem Test ), auch deswegen weil ich diesen Laufradsatz auf allen meinen anderen Raedern problemlos einsetzen koennte wenn er sich doch noch als "nicht quertauglich" erweisen sollte. Die Dinger waren nach 1500km mit Speichenriß ausser Gefecht. Also war ein Plan B gefragt und ich hab Campagnolo Shamal Ultra Laufräder verbaut. Die halten nun schon eine ganze Weile und waren, netter Nebeneffekt, auch etwas leichter als die Zonda. "Gehalten" werden die Laufräder mal  wieder  von einem Satz Tune DC 16/17 Schnellspannern ("bikesport news" über die neuen DC Schnellspanner von Tune: Der Testsieger kommt vom technologischen Vorreiter Tune.......die Referenz bei Gewicht (die Leichtesten) und Technologie).Was muss man mehr wissen :-)

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Ajo Tune......auch hier gibts wieder einen "Tune Speedneedle" Sattel-Ausführung Alcantara Leder (und jo das ist krank). Der Sattel ist einfach  Wahnsinn, es drückt nix, es scheuert nix, das Ding ist perfekter als alles worauf ich bisher meinen Arsch gedrückt hab. Der Sattel wird auf der mitgelieferten Ritchey Stubby Sattelstütze montiert welche mit einer Syntace Titan Schraube "aufgewertet" wurde und nein, integrierte Sattelstützen sind kein Fortschritt sondern ganz großer Mist. Das Rad lässt sich damit nur extrem mühsam transportieren, ich kann nur jedem der keinen Van hat davon abraten, auch bringts gewichtsmäßig genau nix da die Ritchey Stubby Stütze mit 121gr schwerer ist als jede AXlightness Stütze. Meiner Meinung nach gibts wirklich NICHTS was auch nur irgendwie für die Modeerscheinung "integrierte Sattelstütze" spricht.Ist wieder sowas was die Welt nicht braucht und alle die es haben verteidigen es weils nicht zugeben wollen das einen "Dreck" gekauft haben *g*. Aber darum hat Scott bei den neuen Räder mit diesem Unsinn wohl auch wieder aufgehört.

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Div. Zubehör wurde auf dem Rad auch noch verbaut. So hab ich mal die sehr schönen Look Flaschenhalter montiert und nach den ersten Kilometern im Gelände kann ich sagen das diese Teile die Flaschen perfekt halten.  Als Tacho kommt ein "Polar CS 600" zum Einsatz, wie auf allen meinen Rädern - in Verbindung mit einem W.I.N.D Speedsensor. Eine zu 100% ausfallssichere Kombination, drahtlos aber echt stabil. Als Pedale kommen, wie auch am Bike, Ritchey WCS v4 zum Einsatz, Erstens haben sich die Teile bewährt, zweitens sind echt leicht und außerdem kann ich dann die gleichen Schuhe fahren.

Nachdem das Rad nun schon ein paar 1000km am Buckel hat kann ich sagen das die Investition eine gute war und ich total gern mit dem Ding unterwegs bin und nun auch alles perfekt "arbeitet". Alle Teile "halten", das Rad fährt sich auch im Gelände wirklich gut und man fühlt sich sicher auf dem Ding. Das besonders interessante an soeinem Rad: im Gelände, zb auf Forststraßen fährt sich das Rad trotz Starrgabel wesentlich komfortabler als ein Bike mit Federgabel, ich nehme mal an das hat mit den 28" Laufrädern zu tun die auch auf Mountainbikes immer mehr zur Mode werden. Div Radmagazine zeigten sich jo schwer begeistert was die 29" Laufräder angeht,nun weiss ich auch wieso.Die Sitzposition ist im grünen Bereich, gemütlicher als am Rennrad aber immer noch sportlich. Interessant auch das man mit dem Ding im Wiegetritt auch spitzenmäßig anfetzen kann-vom Gefühl her ists "schneller" im Gelände (auf Forststraßen) als mein Bike und im Wiegetritt hat man auch im Gelände Traktion ohne Ende was wohl an den großen Laufrädern liegt.

Also der Aufwand hat sich gelohnt,ich bin total zufrieden mit dem Ding,die bisher gefahrenen Zeiten entsprechen in etwa den Zeiten die ich mit dem Bike erreicht habe und somit "passt das".


Ich würd jedem der sich einen Quer Renner bauen will raten bei den Bremsen immer das Hintertürl der Rückgabe der Teile offenzuhalten denn wie mühsam es ist eine richtige Bremse zu finden hat mich doch etwas verwundert. In div. Quer Foren hab ich zwar zig Beiträge gelesen in denen viele das selbe berichtet haben, so richtig ernstgenommen hab ich diese Beiträge anfangs aber nicht. Erst mit jedem Bremsenmodell das nicht passte wurde mir bewusst wieso es hier soviele Forenbeiträge gibt. Übrigens bremsen die aktuell verbauten Teile "ganz ok"....bei weitem nicht so wie eine V-Brake, aber gut genug um das Rad locker zum Stehen zu bringen. 

In Sachen Gewicht liegt das Rad mit ca 7,33kg voll ausgerüstet (Tacho+2 Falschenhalter+Zusatzbremshebel) für ein Crossrad wohl sehr gut und so fährt es sich auch richtig spritzig, wendig und willig. Ich finde das Gewicht, auch in Anbetracht des Umstandes das ich keine "gefährlichen" Leichtbauteile verbaut hab, wirklich spitzenmäßig.

 


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